Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

Homepage - Archiv 1 - Archiv 2 -- Hilfe - Regeln für dieses Forum - Kontakt - Über uns

113884 Einträge in 26879 Threads, 293 registrierte Benutzer, 161 Benutzer online (0 registrierte, 161 Gäste)

Entweder bist Du ein aktiver Teil der Lösung, oder ein Teil des Problems.
Es gibt keine unbeteiligten Zuschauer!

    WikiMANNia
    Femokratieblog

So sei es! (Gleichschaltung)

trel, Samstag, 12.08.2017, 21:03 (vor 1569 Tagen) @ Carlos

Egal, welchen Standpunkt ich zur Vergangenheit und meiner Erinnerung daran zwischen Dir und mir einnehme [...] Ich wünsche Dir ehrlich alles Gute für die Zuknunft

Das freut mich und beruhigt mich. Es ist wahr, wir sind in der Vergangenheit, es dürfte zehn Jahre zurück liegen oder länger, heftig aneinandergeraten. Aber wie heißt es im wichtigsten Gebet der Menschheit:

...und vergib uns unsere Schuld(en), so wie wir vergeben unseren Schuldigern.

Und schuldig sind wir vor dem höchsten Richter alle, jeder auf seine Weise; und häufig, ohne daß es uns bewußt ist. Doch wie bei vielen Menschen erweitert sich mein Schuldbewußtsein mit dem Alter, und entsprechend die Duldsamkeit angesichts der alltäglichen menschlichen Schwächen.

Etwas weiter unten (oder oben?) haben wir's ja dokumentiert, wie traditionell Deutschland sich verhält: Es steht ganz oben in der Liste der unerbittlichsten Zensoren.

Ich hab's gelesen und war zunächst einmal überrascht. Aber nach einiger Besinnung ist es nicht mehr überraschend. Der zeitweilige Raum-Imperialismus Deutschlands hat sich zu einem Teil metamorphosiert (gewandelt, aber nicht geläutert) in einen globalen Moral-Imperialismus; zum andern Teil hat er die Stoßrichtung gewechselt, nämlich von zentrifugal nach zentripetal. Das heißt, er bedroht jetzt nicht mehr umliegende Völker, sondern er zielt auf das eigene Herz, d.i. das deutsche Volk und die deutsche Volksseele.

Man kann das bezeichnen als eine nicht physische, aber staatliche Autoimmunerkrankung. Denn so wie es nicht nur venerische Geschlechtskrankheiten gibt, sondern auch solche an der Grenze zwischen Leib und Seele - ich meine die sexuellen Perversionen, das sind die wahren Geschlechtskrankheiten -, so gibt es auch soziale Autoimmunerkrankungen. Bei uns ist eine solche mittlerweile verstaatlicht und verrechtlicht. Toleriert wird daher jetzt die Vielfalt in der Hose, nicht mehr im Kopf. Zur Hoch-Zeit unserer Kultur war es umgekehrt.

Ich denke, wir müssen nicht daran verzweifeln. Gott läßt seine Sonne scheinen über die Gerechten und die Ungerechten. Er hat das Buch des Lebens als Krimi konzipiert. Er hat den Teufel zugelassen. Also haben wir Gegner im Himmel wie auf Erden. Aber wir brauchen Gegner, um Stärke zu entwickeln! In der Überwindung liegt das Ziel. Also, wie schlimm es auch kommen mag: Es gibt keinen Grund, den Lebensmut zu verlieren. Der wirklich Gläubige hat am allerwenigsten Grund dazu.

In diesem Sinne!
trel


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum