Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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"Umvolkung" ist Schwachsinn (Allgemein)

Garfield @, Montag, 14.10.2019, 22:04 (vor 262 Tagen) @ Forenheini
bearbeitet von Garfield, Montag, 14.10.2019, 22:10

Hallo Forenheini,

das sehe ich ähnlich. Wenn man sich andere europäische Länder, insbesondere Schweden und Frankreich, ansieht, dann stellt man fest, daß es dort bereits schlimmere Zustände gibt als in Deutschland. Wenn eine Umvolkung stattfindet, dann richtet sie sich also offensichtlich nicht nur gegen das deutsche Volk.

Ich denke, der ganze Unsinn hat verschiedene Gründe. Erst einmal gibt es "taktische" Motivationen. So ging es 2015/16 offensichtlich darum, vor allem Syrer dazu zu bringen, ihre Heimat zu verlassen. Es wurde ja immer wieder betont, daß Syrer auf jeden Fall in Deutschland bleiben könnten, da angeblich in ganz Syrien Krieg herrschen würde. Das hatte offenbar den Sinn, Assad potenzielle Soldaten zu entziehen und überhaupt Syrien möglichst stark zu entvölkern.

Dann kommen noch weitere Motivationen hinzu: Seit Jahrzehnten stagnieren die Realeinkommen in Deutschland, zeitweise sind sie auch gesunken. Wenn man überhaupt noch mal eine Lohnerhöhung bekommt, liegt die meist unter der Inflationsrate. Das wirkt sich natürlich negativ auf die Kaufkraft und damit auf den deutschen Binnenmarkt aus. In Branchen, wo die Konzentration der Anbieter bereits stark fortgeschritten ist, wurden die Preise dank Kartellen trotzdem weiter erhöht. Andere Kosten erhöhten sich, weil reiche Investoren seit der Finanzkrise lieber in der realen Wirtschaft investieren, z.B. in Grundstücke und Immobilien. Das verschärft die Situation für Gering- und Durchschnittsverdiener weiter. Der Preisdruck in anderen Branchen steigt so weiter, und so jammern dann auch diverse Produzenten und Händler seit Jahren darüber, daß die Kunden ja nur auf die Preise achten würden und nicht mehr bereit wären, für Qualität angemessene Preise zu zahlen. Eine Lösung wären gute Lohnerhöhungen. Das würde aber den Reibach schmälern. Also wird eine andere Lösung vorgezogen: Wenn die vorhandenen Konsumenten nicht mehr konsumieren wollen oder können, dann müssen eben neue Konsumenten her. Und wenn der eine oder andere von ihnen vielleicht auch noch bereit ist, für einen Appel und ein Ei zu arbeiten, dann ist das natürlich auch sehr gern gesehen.

Hinzu kommen dann aber höchstwahrscheinlich noch "strategische" Motivationen. Politiker wie Schäuble brabbeln immer wieder von den "Vereinigten Staaten von Europa". Die wird man aber nur durch bekommen, wenn man die europäischen Nationen stark schwächt. Und das klappt prima durch Einwanderung. So zerstört man homogene Bevölkerungen, und man kann die neue gemischte Bevölkerung auch sehr einfach in Gruppen und Grüppchen spalten, die eifrig damit beschäftigt sind, aufeinander einzuprügeln. "Teile und herrsche" nannte man das bereits im alten Rom.

Auffällig ist nun aber, daß auch in den USA sehr ähnlicher Unsinn abgezogen wird. Seit Trump Präsident ist, hört man sogar immer wieder von Umtrieben der "Antifa" in den USA. Die sollen da anscheinend konservative Bürger niederhalten, damit die durch Trump nicht zuviel Auftrieb bekommen. Denn Konservativ ist offensichtlich auch in den USA nicht mehr erwünscht.

Das mag schon Vorarbeit dafür sein, daß später natürlich die USA und die "Vereinigten Staaten von Europa" ebenfalls vereinigt werden sollen.

Ich denke aber, es gibt noch eine viel wesentlichere Motivation. Denn wenn es z.B. nur um billige Arbeitskräfte ginge, dann müßte man doch eigentlich sicherstellen, daß vor allem Einwanderer mit brauchbarer Bildung und Qualifikation ins Land kommen. Das geschieht aber überhaupt nicht. Man erschwert es sogar Migranten aus Osteuropa, in Deutschland zu arbeiten. Und obwohl 2015/16 immer wieder betont wurde, daß wir Kriegsflüchtlinge aufnehmen müßten, wurden ebensolche aus der Ukraine in Polen und in der Slowakei aufgegriffen und zurück in die Ukraine gebracht, wo man sie stillschweigend in Lagern unterbrachte, die von der EU finanziert wurden. Was in Syrien angeblich überhaupt nicht möglich war, ging in der Ukraine ganz selbstverständlich. Stattdessen tat und tut man alles, um Migranten mit geringem Bildungsniveau ins Land zu locken.

Dafür finde ich nur eine Erklärung: Genau so eine bildungsferne Bevölkerung ist hier für die Zukunft offensichtlich erwünscht. Dazu paßt, daß das Niveau der öffentlichen Schulen in Deutschland ja auch immer weiter gesenkt wird.

Jetzt wird mancher einwenden, daß das doch unsinnig wäre, denn wer soll denn hochqualifizierte Berufe ausüben, wenn die Masse der Bevölkerung kaum noch lesen und schreiben kann, und wie soll dann der technologische Fortschritt vorankommen?

Dabei muß man bedenken, daß in der sogenannten westlichen Welt die wahren Herrscher heute schwerreiche Oligarchen sind. Die kaufen heute nicht nur Politiker, sondern züchten sie regelrecht heran. Denen ist es völlig egal, ob hierzulande Deutsche, Türken, Syrer oder sonst irgendwelche Völker leben. Für die sind wir alle nur kleine Ameisen, die man nach Belieben irgendwohin schieben oder auch zertreten kann.

Diesen Oligarchen gehören die großen Konzerne, und für diese Konzerne ist Innovation prinzipiell schlecht. Innovation erfordert immer wieder Investitionen, die die Profite schmälern. Schöner wäre es doch, wenn es Innovation nur noch gäbe, sofern sie hilft, die Profite zu erhöhen. Also insbesondere die Produktionskosten zu senken.

Kleine und mittlere Firmen, die neue Produkte auf die Märkte bringen und den Konzernen damit Konkurrenz machen, sind deshalb natürlich auch schlecht und müssen weg. Wenn sie also keine geeigneten Beschäftigten mehr finden, ist das gut.

Überhaupt kalkuliert man, daß durch weitere Automatisierung und vor allem durch Digitalisierung in Zukunft immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt werden. Umso mehr stellt sich dadurch die Frage, was man in Zukunft mit der arbeitslosen Masse der Bevölkerung anfangen soll.

Und ganz schlecht ist, daß der Pöbel immer noch so dreist ist, demokratische Mitbestimmung zu verlangen. Das geht ja mal gar nicht. Die Politiker und die für die Oligarchen tätigen NGOs müssen dauernd viel Zeit, Engagement und auch Geld aufwenden, um die Bevölkerung irrezuführen und zumindest eine ausreichende Anzahl von Menschen davon zu überzeugen, daß das, was geschieht, in ihrem Interesse geschieht. So werden z.B. "Fridays For Future"-Demos in Deutschland organisiert, um Akzeptanz für satte Steuer-Erhöhungen zu schaffen, die letztendlich vor allem schwerreichen Investoren zugute kommen werden.

Viel schöner wäre doch, wenn man sich diese Mühe gar nicht mehr machen müßte. Wenn man nach Belieben auf das Volk pissen könnte und alle sich noch darüber freuen würden, weil sie das für warmen Regen halten.

Wie kriegt man das hin? Man braucht eine strunzdumme, ungebildete Bevölkerung. Idealerweise sollte sie auch religiös sein. Dann muß man nur ein paar religiöse Oberhäupter schmieren, und die erzählen dem Volk dann genau das, was es glauben soll. Und wer das nicht glaubt, der ist vom Teufel besessen und wird dafür bestraft. Damit aber kein Oberpriester zu mächtig wird, braucht man möglichst viele verschiedene Religionen.

Das erklärt auch, wieso die beiden noch einigermaßen großen christlichen Kirchen die Massenmigration aus rückständigen Kulturkreisen eifrig fördern. Die sehen nicht den Islam als ihren größten Feind, sondern den sich ausbreitenden Atheismus. Früher glaubten die Menschen, was ein Priester ihnen erzählte. Nur wenn man sie zu sehr ausplünderte, begehrten sie auf. Sonst fügten sie sich der angeblich gottgewollten Ordnung. So wünschen sich die Kirchenfürsten das wieder.

Es geht also offensichtlich ganz besonders darum, das Rad der Zeit zurück zu drehen. Die Menschen sollen wieder unwissender und reigiöser und damit leichter lenkbar werden. Das ist auch deshalb wichtig, weil in früheren Zeiten Nationalismus immer ein wichtiger Hebel war, um Menschen dazu zu bringen, in den Krieg zu ziehen. Den Nationalismus bekämpft man jetzt aber vehement. Was ist nun aber, wenn es zu einem Krieg kommt, z.B. gegen China? Religon ist ein ausreichender Ersatz für Nationalismus.

Wenn man alles, was hier seit der Aufklärung entstanden ist, rückgängig machen will, braucht man möglichst viele Menschen, in deren Heimatländern diese Aufklärung niemals angekommen ist.

Freundliche Grüße
von Garfield


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