Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Mus Lim meint: Die Europäer sind blöd, wollen blöd bleiben und sich weiter selbst abschaffen (Gesellschaft)

Mus Lim ⌂ @, Samstag, 10.04.2021, 16:08 (vor 26 Tagen) @ Meyer-Vorfelder

Professor Helmuth Nyborg sagt auch nur die halbe Wahrheit, eigentlich noch weniger.

Würden die Zuwanderer aus den gebildeten Kreisen der türkischen Oberschicht oder der Mittelschicht kommen, könnte man damit noch leben. Der kulturelle Abstand zwischen Deutschland und die türkischen Metropolen Ankara, Istanbul und Izmir beträgt rund 100 Jahre. Damit käme man noch zurecht.

Die Zuwanderer kommen aber aus der türkischen Unterschicht und aus den kulturell zurückgebliebenen Landesteilen im Südosten der Türkei. Zwischen den türkischen Metropolen und der Peripherie bestehen nochmals 400-500 Jahre Kulturunterschied. Das ist nicht mehr überbrückbar.

Der Kulturabstand zu den afghanischen und somalischen Stammesgesellschaften beträgt rund 3000 Jahre. Das ist jenseits von Gut und Böse.
Staatliche Polizei und staatliche Schulen kennt man dort nicht. Alles, was dort zählt, ist der eigene Stamm, alles andere sind Feinde, mindestens Konkurenten, die man auf Abstand hält. Ein Polizist ist also nicht Vertreter eines Staates, den alle zu respektieren haben, sondern Vertreter eines anderen Stammes, den es zu bekämpfen gilt.

Wir haben also keine Zuwanderung aus der Türkei (eine, welche die Bevölkerung in der Türkei repräsentieren würde), sondern eine Zuwanderung aus der türkischen Unterschicht, was etwas ganz anderes ist.

Bassam Tibi führt die Gewaltbereitschaft weniger auf die Religion zurück, sondern vielmehr auf den Überschuss an jungen Männern, die mit viel Testosteron keine Zukunftsaussichten haben. Der erste Sohn erbt den Hof, der zweite Sohn schlägt sich vielleicht irgendwie anders durch, den dritten und vierten Sohn nehmen die Taliban und verheizen sie beispielsweise in Afghanistan im Kampf gegen die USA.

Ich habe mal vor vielen Jahren gelesen, dass 1/3 der Afghanen im Bürgerkrieg umgekommen sind, ein weiters 1/3 in alle Welt geflüchtet ist und ich meinte, dass Afghanistan entvölkert wäre. Umso erstaunter stellte ich fest, dass die Bevölkerungszahl dort ziemlich konstant geblieben ist. Die gebärfreudigen afghanischen Frauen haben das demographische Defizit leicht ausgeglichen.

Das Kernproblem ist die Demographie, nicht die Religion.
Nach Gunnar Heinsohn entstehen durch youth bulges die Voraussetzungen für Bürgerkrieg, Völkermord, Imperialismus und Terrorismus. Wenn große Teile der männlichen Jugend zwar ausreichend ernährt sind, aber keine Aussicht haben, eine angemessene Position in der Gesellschaft zu finden, stehe ihnen als einziger Weg die Gewalt offen: „Um Brot wird gebettelt. Getötet wird für Status und Macht.“ Politische Herrscher, so Heinsohn, bedienten sich dieser demographischen Charakteristik der Bevölkerung, wie z. B. der ägyptische Staatspräsident Nasser im Abnutzungskrieg. Andererseits sei in Europa vom Ende des 15. Jahrhunderts an die Geburtenkontrolle unter Todesstrafe gestellt worden und damit – nach Heinsohn – ein Gewaltpotential geschaffen, das erst den Aufstieg Europas ermöglichte und in der Folge zur europäischen Eroberung weiter Teile der bekannten Welt führte. Über Jahrhunderte gab es in Europa Geburtenraten wie im heutigen Pakistan oder Afghanistan.

Von solchen Zusammenhängen will man aber nichts wissen. Das wollen die Linksgrünen nicht wissen, die AfD und Pegida aber auch nicht. Es ist ja auch viel zu bequem, den Juden den Neoliberalismus oder "dem Islam" die Schuld an allem zu geben.

Die Aussage von Helmuth Nyborg
„Wir können die Tatsache nicht igno­rieren, dass ein nied­riger IQ mit einer erhöhten Anfäl­lig­keit für Krimi­na­lität korre­liert.“
stimmt so eben nicht. Die Anfäl­lig­keit für Krimi­na­lität steigt mit dem Überhang an jungen Männern, die nicht gebraucht werden und sich dann mit Gewalt und Kriminalität nehmen, was sie auf legalem Wege nicht erreichen können.

Die Aussage:
Europa wird ein klei­neres Afrika ohne die Ressourcen Afrikas sein.
entspricht hingegen meiner Prognose von der Südafrikanisierung Europas.

Professor Nyborg erklärte in der däni­schen Zeitung Jyllands-Posten dass die derzei­tige Einwan­de­rungs­po­litik uns nur drei Alter­na­tiven bietet: Unter­wer­fung, Massen­rück­füh­rung oder Bürgerkrieg.
"Massen­rück­füh­rung" alleine löst das dahinter liegende Problem nicht. Der Druck der youth bulges steigt in den Herkunftsländern ja weiterhin an. Selbst Südafrika leidet unter der Zuwanderung aus den Nachbarländern, weil der Lebenstandard in Südafrika immer noch höher ist als in anderen afrikanischen Ländern, was dazu führt, dass Südafrika von zuwandernden Habenichtsen überflutet wird. Das mit der Zuwanderung ist also nicht nur ein Problem Europas.

Bassam Tibi erklärt in seine klaren Worten, dass die europäischen Politiker nicht einmal im Ansatz verstehen, was da vor sich geht und die selbst ernannten "Islamkritiker" verstehen es auch nicht.
Die Geburtenrate in den Herkunftsländern müsste drastisch gesenkt werden. Wie dies aber zu erreichen wäre, ist ein ungelöstes Problem. Und so steckt man weiter den Kopf in den Sand und singt das Lied "Die Juden Moslems sind an allem schuld!"

Auch Prof. Hans-Werner Sinn hat in seinem Vortrag Die neue Völkerwanderung etwas tiefer gegraben.

Was "Experten" wie Helmuth Nyborg außer acht lassen, ist, dass die europäischen Ländern sich mit Zeugungs- und Gebärverweigerung selbst abschaffen. Ich verweise dazu auf meinen Beitrag Religion und Demographie. Nyborg schwaderoniert von "Bürgerkrieg", ohne zu erwähnen, dass uns für einen (Bürger)Krieg bereits die Söhne fehlen. Wie Kabarettist Georg Schramm richtig bemerkte, mit einem (statistisch betrachtet) halben Sohn lassen sich keine Kriege führen.

Und wenn die Implosion der westlichen Bevölkerung so weiter geht
[image]
https://at.wikimannia.org/Datei:Bevoelkerungsentwicklung.png
dann ist es in keinem Szenario mehr möglich zu vermeiden, dass das entvölkerte Europa durch afrikanische Zuwanderer zu einem zweiten Afrika gemacht wird.

Deshalb meine Aussage oben, dass Professor Helmuth Nyborg auch nur weniger als die halbe Wahrheit sagt.

Solange wir uns nicht selbst erkennen, uns selbst weiter belügen und die Eigenverantwortung für selbstverschuldete Probleme annehmen, werden wir außerstande sein, überhaupt irgendein Problem zu lösen. Wir selbst sind unser größtes Problem. Wir, die Generation "App", "Wisch", "Hüpf" und "Schneeflocke".


Ein hochkarätiges Podium diskutiert im Wiener Kursalon Hüber über die Folgen der islamischen Zuwanderung. Geladen ist unter anderem der Islam-Experte Bassam Tibi. Tibi gilt als Begründer der Wissenschaft der historisch-sozialwissenschaftlichen Islamologie als Analyse des postbipolaren Konflikts.

Teilnehmer:
Johann Herzog (Präsident der Freiheitlichen Akademie Wien)
Johann Gudenus (gf. FPÖ-Klubobmann)
Bassam Tibi (Islam-Experte)
Maximilian Krauss (Geschäftsführer der Freiheitlichen Akademie Wien)

Übertragen am 12. März 2018 um ca. 19:00 Uhr auf der FPÖ-Facebook-Seite und fpoe.at
https://www.youtube.com/watch?v=Y7X7clNbNiI


Prof. Hans-Werner Sinn: Die neue Völkerwanderung, 1. März 2016:
https://www.youtube.com/watch?v=VFVSXN8Ezvw

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Der einzige „Hirni“ hier weit und breit.
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