Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Spott

Maya, Monday, 08.10.2001, 19:21 (vor 8454 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Spott von Norbert am 08. Oktober 2001 09:18:06:

Die Diskussion Frauen-/Männerproblematik ist m.E. auch nicht voneinander zu trennen. Es sind die Seiten der gleichen Münze.

Jepp, das hab ich vor einiger Zeit hier auch so geschrieben.

Nur nehmen viele Frauen Förderungsmaßnahmen erst gar nicht wahr.
Es wird offenbar an den Bedürfnissen vorbeigeplant.
Und dieses, weil bestimmte Feministinnen, die Bedürfnisse vieler Frauen nicht kennen (wollen), sondern diesen ihre Vorstellungen aufzwingen wollen.

Ich hör immer nur Fördermaßnahmen. Was sollen die denn bringen? Frauen per se brauchen nicht gefördert werden, denn sie sind ja nicht gehandicapt. Probleme haben Eltern die Kind und Job unter einen Hut bringen müssen. Ich schreib "Eltern", obwohl erfahrungsgemäß meist die Frauen den Kürzeren ziehen. Das hat aber nicht direkt etwas mit dem Geschlecht zutun, sondern mit der praktizierten Rollenverteilung. Daß es auch anders geht, weiß ich, und du ja nun auch.
Daß die Fördermaßnahmen daneben greifen, liegt vielleicht daran, daß diejenigen, die diese Maßnahmen entwickeln, die Probleme und Bedürfnisse nicht kennen. Was hab ich beispielsweise von einer Frauenquote, wenn ich durch die Kinderbetreuung weiß, daß ich den Job nicht ausfüllen kann? TeilzeitbundeskanzlerIn gibt es wohl noch nicht, oder?

Grüße, Maya


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