Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Scheinbar änderte sich dadurch die Stellung der Frau im Islam (Frauen)

tutnichtszursache, Samstag, 15.06.2019, 23:15 (vor 383 Tagen) @ PACK-TV (der Echte Rechte)

Bei mir war es komplett gegenteilig... ich fand erst als Junger Erwachsener zum Christentum, (Mein Vater ist ein extremer Atheist).

In welcher Weise? In Form des Beitritts zu einem institutionalisierten Glaubendbekenntnisses oder eher Freiglaubend? Wobei man selbst die Bibel kritisch sehen muß, da es sich dabei um Abschriften von Abschriften der Urform handelt, und evtl. sogar eine Rückübersetzung der Texte von Latein ins Altgriechische, wenn Originale "zufällig" vernichtet wurden (wie zum Beispiel durch den Bibliotheksbrand in Alexandria, kurz nach dem Hieronymus für den damaligen Papst, der um an diesen Posten zu kommen so gar nicht zimperlich war und eins der 10 Gebote sicher übertreten mußte (du sollst nicht töten)? Da übersetzt ein Luther "trochos tes geneseos" zu "die ganze Welt" Jakobus 3/6. Eigentlich sollten die drei Worte "Rad der Entstehung" oder "Rad der Geburt" bedeuten. "Die ganze Welt ist doch irgendwie bla bla und läßt die eigentliche Aussage wohl verschwinden, weil es den Fälschern nicht in den Kram paßte. Wollte man damit vielleicht die Reinkarnation, an die die Urchristen glaubten, aus der kathoischen Kirche tilgen, weils den mächtigen nicht paßte?

Im Grunde ist die heutige Bibel ein Werk der katholischen Kirche, also einer Institution, und mit der Wahrheit dürfte die Bibel nur noch wenig zu tun haben.

https://www.theologe.de/theologe14.htm ... hier geht es um die Fälschungen. Scheinbar ist sogar die Jungfrauengeburt erst durch die katholische Kirche (vielleicht noch vor der Trennung von der oströmischen Kirche) entstanden. Mit einer Jungfräulichen Geburt und einer Zeugung durch den heiligen Geist wird der Mensch Jesus natürlich bedeutsamer.

Ich kann glauben, daß es einen Schöpfergott gibt, da das Leben nicht zufällig entstehen kann. Der Zufall kann einfach keinen Bauplan erstellen sondern nur Unordnung und Chaos. Da das Leben allerdings einer Ordnung unterliegt, scheidet der Zufall als Schöpfungsakt aus.

Aber die Bibel als die Wahrheit zu verkaufen, das kann nur einem Dämon einfallen.

Als Kind konnte ich mit dem Christentum nichts anfangen, erst als ich an Lebenserfahrung gewonnen hatte, war ich auch in der Lage den Glauben zu verstehen.

Als ich als Kind dieses Zeug auch noch lernen mußte, fühlte ich mich wie in einem falschen Film. Ich lernte es aber, daß ich ja uniformiert Firmung und Komunion mitmachen durfte. Wie so eine Gebackene Oblate der Leib Jesu sein soll und ob ich diesen Leib Jesu auch noch Essen will, wurde ich erst gar nicht gefragt. Lieber hätte ich mal vom Blut probiert, was mir allerdings verwehrt wurde. Diesen Wein durfte ich nicht probieren.

Ich kann auch heute als Freigeister nicht verstehen, wie man sich in ein solches Glaubensgefängnis begeben kann. Ohne einen Glauben an eine Reinkarnation finde ich das echt schlimm. Ich will doch zumindest einmal erleben, wie so ein Kind zu einem Erwachsenen wird. In meiner jetzigen Inkarnation war mir das nicht vergönnt, daher brauche ich eine weitere. Außerdem will man ja auch mal Urlaub vom "Zuhause" - dem Jenseits machen. Bis in alle Ewigkeit will ich nicht "Zuhause" hocken. Da will ich schon immer mal wieder für in etwa 80 Jahre (sind vielleicht ein paar Tage, wenn man das jenseitige Leben als unendlich betrachtet) den irdischen Globus, oder vielleicht auch eine andere Welt, falls es so eine auch im Angebot gibt, betreten.

Also habe ich eine natürliche Entwicklung durchgemacht, ohne Gehirnwäsche in der Kindheit.

Die gibts auch im Glauben, kann aber nach hinten los gehen. Schon meine Oma hat mich immer vor dem Himmelbaba oder Himmelpapa gewarnt. Der sieht alles und Straft dich, wenn du was falsches machst. Meinst du, ich nahm die Oma noch ernst, wenn die mal wieder von dem da oben anfing? Heute habe ich kein Problem, diesen biblischen Vater im Himmel als Schizophren zu bezeichnen. Man muß nur das Gottesbild des Alten und neuen Testaments vergleichen. Heute stelle ich mir die Frage: War meine Oma Jüdin, obwohl sie in eine katholische Kirche ging und selbst keinen jüdischen Familien-Mädchennamen hatte.

Als Kind kann man ein Glauben nicht richtig einordnen und kritisch hinterfragen, also glaube ich aus Überzeugung und nicht wegen meiner Prägung in meiner Kindheit.

Als Kind hat man einfach keinen kritischen Verstand, der das "Gepredigte" kritisch hinterfragt und es als Wahrheit, Glaube oder Propaganda abspeichert. Vieles, das in der Kindheit gehört und gelesen wird, formt das Weltbild bis zu einem alter von etwa mitte 20. Änderungen am Weltbild danach schmerzen seelisch.

Was ich Glauben kann: Daß es einen Schöpfergott gibt, daß es zur Zeit Christi Geburt in Palestina einen oder mehrere Menschen gab, die den gläubigen Juden und den Invasoren, den Juden, lästig waren. Daß es dabei auch zur Ernennung von Königen der Juden kam, kann ich auch noch glauben, da die Juden die römischen Belagerer gerne los gehabt hätten.

Aber an die Bibel glauben ist schwer. Quellen nennt sie noch dazu keine. Es gibt ein paar Stellen, die könnten vielleicht stimmen, obwohl seit bestehens dieses Forums irgendwo mal in Frage gestellt wurde, ob die Juden jemals in ägyptischer Gefangenschaft waren. Womöglich stimmt das, wenn sich die Juden damals anders nannten und hätten im Nildelta gelebt.

Aber sicher ist auch im alten Testament viel gefälscht worden.

Eins was der Christusglauben bringt: Er eint uns und genau das war wohl auch vor knapp Jahren das Ziel der Römer: Einen Glauben für die Menschen im Imperium, das es dann eint. Damals fingen doch auch die innerstaatlichen Konflikte, nicht nur in Palestina, an.


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