Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Pressemitteilung Männerpartei

Odin, Montag, 23.07.2007, 16:44 (vor 4966 Tagen)

Baiern, den 23.07.07

Als ?erster großer Sieg der deutschen Männerbewegung? bezeichnet Wolfgang Wenger, der Geschäftsführer der Männerpartei und Pressesprecher des Arbeitskreises ?Unsichere Väter/Kuckucksväter? das Einlenken von Brigitte Zypries im Kampf um die Rechte von Kuckucksväter und ?kindern. ?Begrüßenswert ist besonders, dass Väter die leibliche Vaterschaft überprüfen können, ohne die Soziale aufs Spiel zu setzen?, so Wenger weiter. Mit großer Enttäuschung wurden aber die Äußerungen von Zypries aufgenommen, weiterhin an der Strafbarkeit von anonymen Tests festzuhalten.
?Vielen Vätern ist mit der neuen Gesetzesvorlage geholfen?, so Wenger. ?Gerade die bestehende Ehe oder Partnerschaft darf aber keine Grundlage für Benachteiligung sein.?
Väter, die in einer Partnerschaft leben und diese nicht gefährden wollen, dürfen nicht benachteiligt werden, sondern müssen die Möglichkeit haben, in einem anonymen Test ? ohne Wissen der Mutter ? die Vaterschaft zu überprüfen. Eine unsichere Vaterschaft beeinflusst das Verhältnis Vater/Kind nachteilig ? oft auch unbewusst.
Die Männerpartei erinnert daran, dass es nicht beides geben kann: Der Wunsch nach mehr Beteiligung von Vätern an der Erziehung und die dauernde Nachrangigkeit von Väterinteressen hinter Mütterinteressen.

Die Arbeitsgruppe ?Unsichere Väter/Kuckucksväter? (www.kuckucksvater.de) bei der Männerpartei fordert daher:
1) Das Recht auf einen anonymen Test ohne Informationspflicht gegenüber der Mutter. Dazu das Recht und die Möglichkeit Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen. Diese Beratung ist bei Organisationen zu ermöglichen, die sich auf Männeranliegen spezialisiert haben.
2) Die Abschaffung der Anfechtungsfrist von 2 Jahren. Die Begründung für diese Frist, eine stabile familiäre Bindung des Kindes nicht zu gefährden, ist in den meisten Fällen sachlich unzutreffend, da in der Regel dieser Schritt der Anfechtung der Vaterschaft erst vollzogen wird, wenn die Familie auseinander gebrochen ist. Es geht hier offensichtlich nur darum, die Geldzahlungen nicht zu gefährden, also rein um eine Maßnahme zur Unterstützung der Frau.
3) Das Ende der Zahlungsverpflichtung für den vermeintlichen Vater, falls er die Vaterschaft anzweifelt, aber der Test wegen sog. Härtefalls (seitens des Kindes) nicht gemacht werden kann. Das Risiko eines ?Härtefalls? darf nicht allein beim Vater liegen, sondern hat die ganze Familie zu tragen. Es geht nicht, den Vater indirekt zu Zahlungen zu verurteilen, weil eine Krise beim Kind diagnostiziert wird. Die Möglichkeit des Missbrauchs ist hier zu hoch und das Risiko einseitig.
4) Ein Ende mit der Begründung ?informationelles Selbstbestimmungsrecht des Kindes?. Jeder weiß inzwischen, dass es hier allein um das Recht der Mutter geht. Die Männerpartei wäre hier dankbar für ein wenig Mut, dies auch so zu äußern, anstatt eigene Anliegen hinter den Kindern zu ?verstecken?. Das Kind hat schlicht kein informationelles Selbstbestimmungsrecht den Eltern gegenüber.


Die Arbeitsgruppe ?Unsichere Väter/Kuckucksväter? arbeitet derzeit an einem Online-fragebogen, um die Akzeptanz der Gesetzesvorlage bei den Betroffenen zu erfragen. Außerdem ist an ein Buch mit Interviews betroffener Väter gedacht, um ihr Schicksal anschaulich zu machen.
Desweiteren wird im Moment ein Flyer erstellt, der an Genlabors geschickt wird, um betroffenen Personen, die gerade einen Test machen, Hilfe anzubieten ? besonders im Falle eines negativen Tests, um die Belastungen für die Familie möglichst gering zu halten.
Eine ?Aktion Selbstanzeige?, falls Frau Zypries an ihren Plänen einer Strafbarkeit anonymer Tests festhält, ist in Vorbereitung.

Die Arbeitsgruppe finanziert sich allein durch Spenden

Wolfgang Wenger
Geschäftsführer Männerpartei
Pressesprecher ?Unsichere Väter/Kuckucksväter? (Arbeitsgruppe/Selbsthilfegruppe bei der Männerpartei), www.kuckucksvater.de
Samerstr. 18
83022 Rosenheim
0700 62589333

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Odin statt Jesus!
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