Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Pharao

Odin, Dienstag, 24.07.2007, 12:17 (vor 4965 Tagen) @ Conny

Ich bin auch der Meinung, daß es wirkliche Änderungen heute nicht mehr aus
der Politik heraus geben kann sondern nur aus dem Volk heraus. Die Politik
ist sicher sehr stark von ihren Geldgebern abhängig. "Wessen Brot ich esse
dessen Lied ich singe". Dazu braucht man sich nur unsere Staatsverschuldung
ansehen, die Abhängigkeit zum Dollar und die Parteien und deren
Finanzierung selbst. Kommt eine Männerpartei in den Bundestag, will sie
vermutlich nichts mehr von den anfänglichen Zielen wissen, da auch sie
dann sehr stark vom Kapital abhängt.

Freundliche Grüße
Conny

Wie ich schon anderswo schrieb beginnt der Einfluß der Männerpartei WEIT vorher und nicht erst, wenn sie im Bundestag sitzt. Ich kopier mal eine Mail, die ich an jemanden geschrieben habe:

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Eine Partei ist aber etwas anderes als ein kleiner Verein. Obwohl wir noch nicht groß sind, ist es für eine Partei wichtig, auch verschiedene Flügel zu besitzen, die demokratisch miteinander sich auseinander setzen. Es wäre mein Ziel, auch noch andere Flügel einzubinden und hier bin ich auch schon mit anderen Personen im Gespräch - beispielsweise Schwulenarbeit. Erst durch eine rege innerparteiliche Debatte kann eine demokratische Partei wachsen. Wer sagt: Mir paßt Punkt B nicht, deshalb trete ich nicht bei, hat in einer Partei IMO auch nichts verloren (wählen wird er uns ja hoffentlich trotzdem *g*).

Der Sinn einer Partei beginnt auch nicht erst ab der Wahl oder noch später ab der 5%-Hürde, sondern besteht schon in dem Auftrag, inner- und außerparteilich Willens- und Meinungsbildung zu betreiben. Vorträge, Diskussionen, parteiliches Auftreten an Schulen, Fortbildungen usw. sind die wesentlichen Elemente der Meinungsbildung; Demos, Lobbyarbeit, Unterstützung und Vertretung von Wählern im Wahlkreis bei Behörden in Form von Aufrufen, schriftlichen Anträgen und Protesten, Anfragen oder (wie jetzt in Rosenheim geplant) Sit-ins oder Mahnwachen vor Caritas oder Jugendamt sind Elemente der Willensbildung.

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