Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Realexistierende Matriarchate sind strukturell gesehen totalitäre Systeme

Paul, Sunday, 20.03.2005, 21:30 (vor 7579 Tagen) @ Krischan

Als Antwort auf: Widersprich keiner Frau, sondern warte, bis sie es selber tut. von Krischan am 19. März 2005 20:41:39:

Aber daß es so fix geht, hätte ich nie gedacht.
"Alle Entscheidungen werden nach dem Konsensprinzip gefällt im Sinne von Einstimmigkeit; das gilt fürs Clanhaus, Dorf oder Stadt und die ganze Region; Männer sind häufig die Delegierten der Clans im Dorfrat oder Stammesrat; sie agieren nur als Informations- aber nicht als Entscheidungsträger; es existieren keine Klassen und Herrschaftsstrukturen - daher handelt es sich um egalitäre Konsensgesellschaften."
Übersetzt heißt das, daß Entscheidungen von allen (Konsensprinzip) getroffen werden, außer von den Männern. ("sie agieren ... nicht als Entscheidungsträger"). Weiter: Es existieren keine Herrschaftsstrukturen, sondern egalitäre Konsensgesellschaft.
Leute, auf eine Gesellschaft, in der Menschen (gleich welechen Geschlechts) kein Mitspracherecht haben, kann ich gerne verzichten. Selbst im Iran haben Frauen mehr Rechte als Männer in einem Matriarchat. Dort dürfen sie wenigstens ins Parlament gewählt werden. Es ist aber schön, daß ich das von einer Matriarchatsbefürworterin (wenn auch sicher ungewollt) so deutlich gesagt kriege.
Krischan

Das ist ja das üble an den Matriachatsgläubigen: Sie hüllen alles in tolle Worthülsen und hohle Phrasen ("egalitär", "keine Herrschaftsstrukturen"), die aber nichts mit den tatsächlich geschilderten Strukturen zu tun haben. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, mich mit der Struktur dieser immer wieder geschilderten "Clangesellschaften" der noch existierenden Matriachate auseinanderzusetzen; bei genauerer Betrachtung ergab sich folgendes Bild: Diese Matriarchate weisen in ihrer Struktur eine frappierende Ähnlichkeit mit faschistischen Systemen auf; einzig die Tatsache, dass die Matriarchate kulturell und technologisch unterwentwickelt sind, lässt diese für die meisten Menschen wohl "harmlos" erscheinen, da viele Betrachter vermutlich ein sozialromantisches Bild des "edlen Wilden" verinnerlicht haben.

Gruss,
Paul


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