Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gefühlte wissenschaft

reinecke54, Monday, 21.03.2005, 15:43 (vor 7578 Tagen) @ Andreas (d.a.)

Als Antwort auf: Re: Heide Göttner-Abendroth von Andreas (d.a.) am 19. März 2005 20:39:23:

Diese dame betreibt offensichtlich gefühlte
"wissenschaft" ohne hand und fuss. In dem
kleinen einführungsartikel in der rundschau
behauptet sie ja unbeirrt, dass es im jung-
pläolithikum in anatolien ein matriarchat
gegeben habe. Ausgrabungen der ältesten
stadt - der ort heisst heute Catal Hüyük, auch
Catalhöyük - haben wohl nur weibliche, keine
männlichen plastiken geliefert. Daraus auf ein
matriarchat zu schliessen, ist reichlich kühn.
Man hat auch fresken in den häusern gefunden.
Und die zeigen hauptsächlich männer auf
der jagd. Leider ist der interessante artikel
hierzu von Ian Hodder im Spektrum
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/753030
nicht frei verfügbar.

Auch aus anderen neolithischen kulturen kennt man
(fast) nur weibliche figurinen. Erst neuerdings
hat man den "Adonis von Zschernitz" gefunden. Auch
ein schlag gegen den mythos vom neolithischen
matriarchat.


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