Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ein Forderungskatalog, der vieles für sich hat

Beelzebub, Wednesday, 24.06.2009, 00:22 (vor 4803 Tagen) @ Mus Lim
bearbeitet von Beelzebub, Wednesday, 24.06.2009, 00:28

Kurzfassung: Gesellschaftliche und politische Ziele des Genderismus

Zum Schluss möchte ich Ihnen die gesellschaftlichen und politischen Ziele
von Gender kurz zusammenfassen.

Es geht zunächst einmal darum, die Weltbevölkerung drastisch zu senken,
also weniger Menschen, mehr sexuelle Vergnügungen.

Würde diesem geschundenen Planeten bestimmt prima bekommen, wenn die Weltbevölkerung sich ein wenig gesundschrumpfen täte.

Und was ist gegen mehr vergnüglichen Sex zu sagen?

1.Abschaffung der Unterschiede zwischen Männer und Frauen; Für die
Bestimmung des Geschlechts darf nur noch das subjektive Empfinden des
Menschen ausschlaggebend sein.

Damit müßte sich zumindest die schwachsinnige Quote aushebeln lassen.

Der inserierte Spitzenjob ist vorzugsweise mit einer Frau zu besetzen? Kein Problem, hiermit gebe ich kund und zu wissen, dass ich mich subjektiv als Frau empfinde. Wollen Sie etwa frauenfeindlicherweise was anderes behaupten? Das wollen wir dann doch mal vom EuGH klären lassen.

2.Abschaffung der Vollzeitmütter.

D'accord. In der "guten alten Zeit" die hier von manchen so verklärt wird, war's schließlich auch nicht anders. In der Landbevölkerung (die damals den größten Teil der Gesamtbevölkerung ausmachte) gab's für Frauen allenfalls zwei Wochen Schonung nach der Geburt, dann hieß es für die Jungmutter zurück auf's Feld und an die Arbeit. Die Kinderaufzucht lief nebenher mit.


3.Freien Zugang zu den Verhütungsmitteln, auch für Jugendliche.

Gibt's schon. Kein Jugendlicher wird am Kauf von Kondomen gehindert - und das ist auch gut so.

4.Abtreibung soll Menschenrecht werden, zum Zwecke der Reduzierung der
Weltbevölkerung.

Für den Erhalt von Tierarten ist Vermehrung elementare Voraussetzung. Für den Erhalt der menschlichen Art auf diesem völlig übervölkerten Planeten ist mindestens ebenso elementare Voraussetzung, dass sie mit der Vermehrung aufhört - und zwar sofort.

5.Die Förderung homosexuellen Verhaltens, ebenfalls zum Zwecke der
Reduzierung der Weltbevölkerung.

Dagegen ist zumindest insoweit nichts zu sagen, als dass jeder Mensch, den eine Laune der Natur so gepolt hat, dass er mit dem eigenen Geschlecht mehr anfangen kann, als mit dem anderen, dies auch tun dürfen soll, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

6.Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zum sexuellen
Experimentieren ermutigt;

Warum denn nicht? Statt des dummen Gesülzes von "Selbstbefleckung" und "Rückenmarksschwund" ist es allemal besser, den Kindern und Jugendlichen beizubringen, dass alles, was geschlechtsreife Menschen in vollem Besitz ihres Verstandes in gegenseitigem Einvernehmen miteinander machen, niemals "sündhaft" ist. Und den richtigen Umgang mit Verhütungsmitteln müssen sie ja auch irgendwo lernen.

Darüber hinaus Abschaffung der Rechte der Eltern
und ihrer Kinder.

Welche Rechte genau sollen abgeschafft werden?

7.Eine 50/50 Männer-Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und
Lebensbereiche; unterschiedliche Begabungen müssen als
„Geschlechterstereotype“ gebrandmarkt werden.

Alle Arbeits- und Lebensbereiche? Wirklich alle? Prima!

Also Frauen, ab mit euch zur Müllabfuhr, in die Abwasserkanalreinigung, auf die Baugerüste, an die Hochöfen, in die Bergwerke (selbstredend auch unter Tage) und last not least zum Militär, natürlich auch in Kriegseinsätze in eisenhaltiger Luft an vorderster Front!

Keine Extrawürste und keine Schonung mehr für Frauen!

Was ist dagegen einzuwenden, wenn die Todesberufe künftig dergestalt auch von Frauen wahrgenommen werden müssten, dass nicht mehr 90% aller tödlichen Arbeitsunfälle Männer betreffen sondern hier eine gerechte 50/50 Quote zum Tragen kommt?

Und wäre es nicht ein Zeichen wahrer Gleichberechtigung, wenn in Zukunft auf den Grabsteinen der Kriegsgräber genau so viele Frauen- wie Männernamen stehen?

8.Alle Frauen müssen möglichst zu allen Zeiten einer Erwerbstätigkeit
nachgehen. (Müssen! Das ist dann nicht mehr freiwillig, ob frau das will
oder nicht.)

Wunderbar! Die Zeiten wären dann endgültig vorbei, in denen sich die Männer alleine krumm und ins frühe Grab schuften durften, während die Frau Gemahlin sich pralinenmampfend auf dem Chaiselonge fläzte, sich die Zeit mit Telenovelas und Telefontratsch vertrieb und sich zwischendurch schon mal überlegte, wie sie Männes Lebensversicherung anlegen soll.

Sollen sie ruhig den Wert eines Euros richtig schätzen lernen, indem sie ihn durch eigene Arbeit verdienen müssen!


9.Religionen, die diese Ideen nicht mittragen, müssen der Lächerlichkeit
preisgegeben werden.

Meinungsfreiheit gilt auch gegenüber Religionen.


Beelzebub,

der nach wie vor davon überzeugt ist, dass Feminismus am besten mit seiner eigenen Medizin kuriert werden kann.

--
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)


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