Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Meine bescheidene Meinung

enopfer, Mittwoch, 25.01.2012, 19:57 (vor 3596 Tagen) @ Manifold

Meiner Meinung nach, sollten wir analytisch bzw. systematisch vorangehen:

1. Wir sollten zuerst die Männer erreichen, ausnahmelos. Sie sind die ersten Opfer des Feminismus, der Prinzessinen und dieses misandristischen Zeitgeistes, sogar die Lila Pudel.

2. Frauen können durchaus zustimmen, aber ihre Zustimmung brauchen wir nicht. Es gibt durchaus Frauen, die gute Beiträge zu den Männerrechten leisten, mir fällt zuerst diese hier ein ein, aber auf die Frauen zu warten ist müßig. Das hat schon Esther Vilar vor fast 40 Jahren getan (schon wieder eine Frau auf 'unserer' Seite, was beweist, dass es hier nicht um Frauenhass geht, analog zu Rassismus etc.)

3. Die Männer müssen aufwachen, sie müssen die rote Pille nehmen !!

4. Daraus folgt, welche Männer können wir erreichen ? Vor allem diejenigen, die Opfer des Systems und des Zeitgeistes sind: Scheidungsväter, Männer im Trennungsjahr, junge Männer, die auf Prinzesinnen und Luders (oft in einer Person) keine Lust mehr haben. Männer, die in ihrem Sack spüren, dass ihnen etwas fehlt: die Eier. Leider ist es so, dass Männer, wenn sie in einer Partnerschaft leben, in ihrer Komfortzone, sie nicht wissen, dass sie akut bedroht sind: Die Freundin / Frau, die Knall auf Fall Schluss macht / sich trennt, ist uns allen Begriff.

5. Die Männer sollten als ersten Schritt daher ein Bewusstsein für das Unrechtssystem schaffen, das wäre der größte gemeinsame Nenner, auf den sich alle einigen können. Kritik an den bestehenden Verhältnissen. Wir hatten es schon ein paar Mal, auch auf telepolis, freitag.de oder spiegelfechter gab es von linker Seite Kritik am Feminismus und seinen Auswüchsen. (Was mehr beweist, wie wenig rechts unsere politischen und sozialen Anliegen sind oder sein können.)

Wir müssen daher als aufmerksame Beobachter, die Schulter sein, an der sich diese Männer in Krisen ausheulen können, um sie wie Morpheus in der Matrix zur Wahrheit (auch wenn das ein reichlich überladener Begriff ist) zu führen.

Diese Generation, d.h. wahrscheinlich alle, die älter als 16 oder so sind, sind diejenigen, um die wir uns zu kümmern haben. Unsere Söhne, Neffen etc. die noch jung sind, müssen so von UNS erzogen werden, dass sie nicht unsere (Denk-) Fehler wiederholen. (Ich tue das schon seit einiger Zeit persönlich, indem ich mit Nachbarnjungen über solche Sachen rede, die noch alle in der Pubertät sind.) Leider erlaubt die feministische Diktatur in den Lehranstalten kaum eine offene Behandlung sozialer Interaktionen zwischen Männer und Frauen.

Es ist eine reine Machtfrage und die Macht erlangen wir, indem wir die (Männer-)Köpfe erreichen. Die Männer, die noch unverdorben sind, können durchaus sachlich errreicht werden z.B. mit dem Männerhassbuch, sogar Lila Pudel, wie hier und hier. Wir sollten das Ganze weniger wie ein politischer Programm angehen, sondern Maskulismus/Männerrechtsbewegung/Anti-Misandrie bzw. Anti-Feminismus als Lebensgefühl ansehen, die politische Umsetzung kommt dann automatisch, wenn auch langsam.

Mit Frauen darüber zu diskutieren, halte ich für sinnlos. Frauen sind, wie ich oft beobachten konnte, der personifizierte Widerspruch, und diskutieren kann man über solche Themen nur, wenn sie von sich aus so etwas diskutieren wollen.


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