Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: @Jolanda, @Odin .......Re: „Der Perlonstrumpf an einem Jungenbein bringt Sch

Garp, Monday, 09.05.2005, 15:00 (vor 7130 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: @Jolanda, @Odin .......Re: „Der Perlonstrumpf an einem Jungenbein bringt Sch von Odin am 09. Mai 2005 10:40:25:

Hallo Odin,

Prinzipiell bin ich für die erwerbstätige Frau aus mehreren Gründen.
Allein schon wegen der demografischen Entwicklungen benötigen wir das weibliche Erwerbspotenzial. Zudem bei sinkenden Löhnen werden eben auch beide Eltern arbeiten müssen.
Wie eine Familie aber letztendlich diese Frage für sich entscheidet, muss ein privater Entschluss sein.
Wenn eine Familie für sich mit dem Hausfrauenmodell zurechtkommt, so muss dies ebenso respektiert werden.

Der kritische Punkt liegt meines Betrachtens bei dem Alter der Kinder. Ich bin auch der Meinung, dass Kinder unter drei Jahren nicht in eine Kindergrippe gehören.
Mir ist auch keine Studie bekannt, die einer Fremdbetreuung von Kleinstkindern einen fördernden Effekt auf das Kindeswohl bescheinigt. Zudem stellt sich doch die Frage: Will ich denn meinen Säugling in fremde Hände geben? Kann ich mir sicher sein, dass eine schlecht ausgebildete Pflegerin mein Kind richtig und mit Herzenswärme betreut?
Da die meisten Familien ohnehin nicht mehr als zwei Kinder bekommen, stellt dies eine Erwerbsunterbrechung von fünf Jahren dar. Ich denke auf diesen Kompromiss könnte man sich doch einigen. Staatlich geförderte Kindergartenplätze für alle Kinder ab drei Jahren. Aber muss dies für Kleinstkinder auch schon gewährleistet werden?

Gruß
Garp


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