Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nachtrag

Chato, Saturday, 01.08.2009, 02:09 (vor 5405 Tagen) @ Mirko

Habe die Grußformel vergessen.

Sorry Nick (ernstgemeint).

Das geht schon in Ordnung, Mirko. Es gibt ja, weiß Gott, Wichtigeres. Aber ich registriere deine Freundlichkeit und erwidere sie herzlich! :-)

In der Sache möchte ich dir gerne noch etwas anderes zu bedenken geben, und zwar, daß die immergültigen Gesetze der Natur des Menschen auch für diejenigen (zu ihrem Nutzen) gültig sind, die ihnen nicht entsprechen (können). Warum? Es braucht dieses von der Natur vorgegebene Maß, und sei es nur zur Bestimmung dessen, wovon man selbst womöglich abweicht, weil, wenn es völlig in der sog. "Kultur" untergeht, dies notwendig eine "Kultur" wäre, die alles und jeden zerstört. Das wird – und kann nur – eine vollkommen nihilistische Despotie sein, die jeden Menschen für die egoistischen Zwecken einiger Weniger vernutzt. Überall auf der Welt sieht man die Bemühungen, endlich dieses Ziel zu erreichen. Für diesen Zweck wird jeder noch so kleine Riß unter den Menschen ausgenutzt. Wer eine problematische Kindheit hatte, zum Beispiel als Kind von Eltern, die durch den 2. Weltkrieg und seine Folgen schwer traumatisiert wurden, der ließ sich oft ganz gut dafür instrumentalisieren, die Familie als solche abzulehnen und ihre Zerstörung zu begrüßen. Das ist in der Nachkriegszeit massenhaft so der Fall gewesen. Für den Feminismus lassen sich ganz ähnliche Ursachenzusammenhänge zeigen (Vaterlosigkeit, demoralisierte und seelisch zerstörte Männlichkeit, Vernichtung aller Traditionen, oft genug halbe oder gar ganze Ausrottungen von Familien etc.).

Homosexuelle werden in dieser Adoptionsfrage zur Zeit für dasselbe Ziel instrumentalisiert. Das müßte nicht so sein – jedenfalls nicht bei jedem Homosexuellen, bloß weil er nun einmal homosexuell ist. Das Zückerli, das da angeboten wird, enthält auch für die Homosexuellen Zyankali. Was hier verschiedentlich schon anklang, zum Teil ziemlich direkt und ungeschnörkelt, das trifft objektiv zu: Wenn die Homosexuellen nicht endlich ihre vermeintlichen "Interessenvertreter" bei dem schrillen Versuch stoppen, die ganze Gesellschaft in ein Homosexuellen-Biotop zu verwandeln, dann endet das früher oder später mörderisch für alle Homosexuellen. Das hängt nicht davon ab, wie der Einzelne das "findet", sondern das folgt ganz von selbst aus den durch die Homo-Lobbyisten und -Politiker angerichteten Verwüstungen.

Auch Schwule haben objektiv ein vitales Interesse an einer intakten, heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft. Nicht nur deshalb, weil sie selbst kein Leben weitergeben können. So wie die Weiber zum Beispiel ja ein objektives Interesse an einer intakten Männlichkeit haben. Daß man sie mittels der feministischen Ideologie gegen die Männer instrumentalisiert hat, ist für niemanden derart destruktiv, wie für sie selbst. Vergleichbares gilt für die Homosexuellen in dieser widernatürlichen Adoptionsfrage. Ein Schwuler, der solche Zusammenhänge begreift, kann nicht dafür plädieren, daß der Staat die ganze Gesellschaft zerlegt, bloß weil ihm irgendwelche Demagogen ein Zückerli dafür versprechen. Auch er wird daran sterben, wenn er es schluckt. So wie jeder andere auch.

Leute wie Volker Beck oder Klaus Wowereit oder Brigitte Zypries oder Alice Schwarter werden, wenn sie einmal bestraft werden, nicht dafür bestraft, daß sie homosexuell sind, sondern für die Verbrechen, die sie begangen haben. Kein Homosexueller sollte sich an derartigen Verbrechen beteiligen, sei es aktiv und direkt oder indirekt durch kritiklose Zustimmung. Aus ureigenstem Interesse.

Ein freundlicher Gruß
vom Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.


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