Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ist der Begriff "Femifaschismus" angemessen?

Scipio Africanus, St.Gallen, Wednesday, 24.05.2006, 20:46 (vor 5929 Tagen) @ Beelzebub

Tach Leute,

um die Antwort in aller Kürze erst mal wiederzugeben: ich finde ja, dieses
Wort ist kein Unwort.

Nun denn, dann geb ich mal meinen Senf dazu. :)

Obwohl ich die Parallelen sehe, die zwischen dem Feminismus in seiner vulgärsten Ausprägung und faschistischer Ideologie sehe, halte ich die Bezeichnung "Femifaschismus" insgesamt doch für unpassend.

Ich kann hier keine Definition für "Faschismus" anführen, aber ich kann auf einige Dinge hinweisen, die ich mit dem Begriff Faschismus verbinde, die aber im Vulgärfeminismus so keine Entsprechung finden.

So zeichnet sich der Faschismus, wo immer man einer politischen Bewegung diesen Namen verlieh, durch einen ausgeprägten Führerkult aus. Hitler, Mussolini, Pinochet u.s.w sind die Führer, die mit dem Faschismus untrennbar verbunden und Repräsentanten des faschistischen Führerprinzips sind.

Eine ausgeprägt nationalistische Politik.

Rituelle Verherrlichung der Macht und seiner Gewaltmittel, insbesondere Massenaufmärsche so wie die Zurschaustellung der militärischen Gewaltmittel.

Die Verherrlichung des männlichen Kriegers.

Die Blut - und Bodenideologie, also sozialdarwinistische Gesetzmässigkeiten als "der Motor der Geschichte". Der Kampf um Lebensraum als unausweichliches Schicksal aller Völker.

Den von dir angesprochenen "Vulgärfeminismus" würde ich als sexistisch, totalitär, antiliberal, aufhetzend und diffamierend bezeichnen.

Gruss Scipio


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