Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Dieser Senf passt

Scipio Africanus, St.Gallen, Wednesday, 24.05.2006, 21:55 (vor 5929 Tagen) @ Beelzebub

Wie ist es dann mit den im Lande herummarodierenden braunen
Schlägerbanden, die v.a. weite Teile der ehemaligen DDR in eine
"no-go-area" für Menschen mit dunkler Hautfarbe gemacht haben?

Sind das etwa keine Faschisten?

Worauf willst du hinaus ??

Sie haben (anders als z.B. ihre französischen Artgenossen) keinen "Führer"
dem sie alle bedingungslos folgen, sie veranstalten allenfalls chaotische
Umzüge, die man beim besten Willen nicht als "Aufmärsche" bezeichnen kann
und das einzige "militärische Gewaltmittel", das sie zur Schau zu stellen
haben, sind Baseballschläger (womit ich diese Dinger übrigens keinesfalls
verharmlosen will!)

Sie sind schlecht organisiert und verfügen nicht über die Macht und die dazugehörigen Gewaltmittel. Und was willst du mir damit sagen ?
Ihr Ideal aber sehen sie im Nationalsozialismus. Du stellst lediglich fest, dass sie ihn nicht verwirklichen können. Wären sie an der Macht, dann gäbs mit Sicherheit wieder die Massenaufmärsche ( in kleinem Rahmen üben sie es ja )

Und für Ideologien sind sie für gewöhnlich zu dumm - jede Wette, dass wenn
man einen von denen fragt, was "Blut- und Boden" eigentlich bedeuten, so
wird er, wenn überhaupt, mit "Heilhitlerwillstewatuffdiefresse...hick
...rülps...lall!" antworten.

Das ist eine notwendige Vorraussetzung. Ein paar Ideologen, und der Rest dackelt hinterher.

Und was die Verherrlichung des männlichen Kriegers betrifft, so findet die
ihr feministisches Pendant in der Amazone mit der Doppelaxt.

Humm, ein bisschen weit hergeholt. Es gibt da so einige Urmatriarchatsideologien. Völkisch angehaucht, ok.

Den von dir angesprochenen "Vulgärfeminismus" würde ich als sexistisch,
totalitär, antiliberal, aufhetzend und diffamierend bezeichnen.


also faschistisch - genau so seh ich ihn auch.


Ich hab nicht bestritten, dass sich Parallelen ziehen lassen. Doch habe ich auch einige Unterschiede genannt.
Das Problem ist wahrscheinlich, dass jeder unter "Faschismus" etwas anderes versteht. Es gibt aber einen pragmatischen Einwand, der gegen die Verwendung des Wortes "Femifaschismus" spricht, und zwar die inflationäre Verwendung des Begriffs Faschismus ( kein prizipieller Einwand, ich weiss )

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