Kategory Archiv: Allgemein

Der Krieg und die deutsche Frau

Das Andere Deutschland, 30.07.1927, veröffentlicht unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel (Kurt Tucholsky):

„Der Krieg und die deutsche Frau

Neben den evangelischen Pastören hat es im Kriege noch eine Menschengattung gegeben, die gar nicht genug Blut saufen konnte: das war eine bestimmte Schicht, ein bestimmter Typus der deutschen Frau. Die hat wirklich himmlische Blutrosen ins irdische Leben geflochten. […] Wer aber mitangesehen hat, wie zur Zeit, als die Oberste Heeresleitung das deutsche Volk täglich einmal herrlich belog, beim Eintreffen der scheußlichsten, widerwärtigsten Nachrichten diese deutschen Frauen vor Freude hüpften, mit glänzenden Augen Hurra schrien, den hat es geschüttelt, wenn er ein Herz in der Brust hatte und nicht nur einen Brustbeutel davor. Jene deutschen Mütter, die ernsthaft und kleingehirnig ausriefen: »Ich bedaure nur, nicht noch einen Sohn zu haben, damit ich ihn dem Vaterlande geben kann« „

http://www.zeno.org/Literatur/M/Tucholsky,+Kurt/Werke/1927/Der+Krieg+und+die+deutsche+Frau

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Menschenjagd

Aus der NZZ am Sonntag vom 16.September 2012 (PDF)

Im Strudel eines «Literaturskandals»

Frühmorgens klingeln Polizisten an der Haustür eines Zürcher Gymnasiallehrers. Sie durchsuchen seine Wohnung und führen ihn ab – er soll im Unterricht Pornografie verbreitet haben mit der Lektüre eines Theaterstücks aus dem 19. Jahrhundert. Es beginnt eine Irrfahrt durch das Justizsystem, an deren Ende eine zerstörte Existenz zurückbleibt. Erstmals äussert sich der Lehrer D. S. zu seiner kafkaesken Erfahrung

Es war 1997 auf der Polizeistation einer Provinzstadt in lran. An der Wand, mir gegenüber, Ayatollah Khomeiny. Ich starrte während des Verhörs an seinen Bart, der mehr und mehr zum Symbol des ganzen Sittenpolizeistaates wurde. Eine Sittenpolizei, die in jeder Geste Sex vermutet, aus jedem Geräusch Pornografie erlauscht. Das ist eben Iran: Ich ging mit zwei Studentinnen in einem Park spazieren und wurde deswegen verhaftet. In der Schweiz undenkbar. So dachte ich damals. Bis 2009. weiterlesen…»

Affenzirkus

Welch´ traute Eintracht unter dem Banner der Vorhaut!

Jacques Tilly - www.giordano-bruno-stiftung.de

Giordano-Bruno-Stiftung, Aufklärung im 21. Jahrhundert

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Das Prinzip der Prinzipienlosigkeit

Narrowitsch im Forum

In den letzten Monaten durften wir der parteipolitischen Erregung rund ums Betreunungsgeld für Eltern, die ihre Kleinstkinder nicht in die Pfoten fremder Erzieherinnen und Erzieher zu geben wünschen, beiwohnen. Ein Argument lautete, Eltern seien zu doof, Kindern in diesem Alter die richtige Bildung angedeihen zu lassen.

Potzblitz und Padauz, kaum dass Rabbiner, Mullahs und ihre Verbände erklären, was sie unter Religionsfreiheit und Elternrechte verstehen, marschieren sie auf – die üblichen Verdächtigen, eben noch von der Unzulänglichkeit elterlicher Erziehungskompetenz überzeugt, und unternehmen den Versuch der Volksverdummung, man dürfe sich nicht in die elterliche Erziehungrechte mischen. Für wie doof halten mich diese Geißlers und Norhäuser Schnarrenschnäpse eigentlich?

Wie so oft, geht es natürlich nicht um Kinder, um Jungen und ihre Vorhäute schon gar nicht, es geht um politisch gewünschte Prinzipien. Unter anderen um das Prinzip der Prinzipienlosigkeit und dem seltsamen Prinzip, das eigene politische Tun der Meinung des Auslandes, Zugewanderter, Femiinfizierter und vor allem der nach geborenen Verwandtschaft der Holocaustopfer unterzuordnen. Und das Mediengesindel ist sprachlos, weil es mit Lobgesängen beschäftigt ist.

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Vorhautabtreibung

Wenn ich das richtig verstanden habe schuf der Gott der der Evangelischen, der Katholischen, der Moslems und der Juden den Mann nach seinem Ebenbild. Gott muss also eine Vorhaut haben. Auch an der geschaffenen Eva scheinen noch alle „Häutchen“ vorhanden und intakt gewesen sein.

Ist es nicht Blasphemie am Ebenbild Gottes herum zu schnippeln? Bei den seligen Mantafahrern und ihrem Gott „Opel“ könnte man das noch begreifen. Das Produkt war nicht so perfekt und manch einer sägte deshalb am Auspuff ein Stück ab.

Aber Gott als Niete hinzustellen, in dem Man sein Werk bewusst „korrigiert“ ist eine ganz andere Nummer. Der Gipfel der Blasphemie ist für mich erreicht wenn Menschen behaupten den Willen Gottes zu kennen und sich darauf berufen.

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Realistische Werbung

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Heute beim TÜV – Eine Quotenfrau

Der TÜV, zu dem ich immer fahre, war immer ein Einmannbetrieb. Man kann dort immer hinkommen ohne Termin und selten sind mehr als ein oder zwei Fahrzeuge vor einem dran. Nach maximal einer Stunde ist man wieder vom Hof.

Nicht so heute. Denn jetzt sitzt eine Schnepfe im Büro. Die unterstützt den einzigen Prüfer. Nach 20 Minuten warten und 20 Minuten Prüfung klickt die Schnepfe das Ergebnis in den Kompjuter, ich bezahle und bekomme die Papiere. Beim Weg zurück zum Auto stelle ich fest dass ein Hinweis, wie der Prüfer es nannte, unter Mängel aufgeführt war. Ich zurück zur Schnepfe und moniere den Fehler. Die Schnepfe bemüht sich zum Prüfer. Beide kommen zurück, und die Schnepfe bekundet keinen Fehler gemacht zu haben. Auf der, aus dem Abfalleimer gefischten, Notiz des Prüfers sehe ich ein deutliches „H“ vor der Fehlernummer. Die Schnepfe guckt blöd und der Prüfer geht wieder seiner Arbeit nach. Etwa 10 Minuten klickt die Schnepfe auf dem Kompjuter herum, dann ist sie wieder unterwegs zum Prüfer. Zurückgekommen höre ich das sich der Eintrag nicht löschen lässt. Der Prüfer ist 10 Sekunden am Kompjuter, dann geht er wieder seiner eigentlichen Arbeit nach. Nach weiteren 5 Minuten bekomme ich mit einem blöden Lächeln endlich meine korrekten Papiere.

Ohne Frau hat es dort immer super funktioniert. Wie ich gesehen habe wirkt aber bei der alternativen Prüfstelle mittlerweile auch eine Schnepfe im Büro.

Ich glaub, ich steige aufs Fahrrad um;-)

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Konservative

Konservativ-freiheitliche moegen aesthetisieren was sie wollen; das nennt man Meinungsaeusserungsfreiheit. Sie verabschieden jedenfalls keine totalitaeren Gesetze zur Kontrolle und Unterwerfung von Familien durch die Staatsgewalt. Das tun nur die angeblich ‚intelligenten‘ Linken. Diese wissen oder ahnen dabei zumindest, dass ihre auf dem Reissbrett entworfenen, linksideologischen Konstruktionen naturwidrig sind, weshalb sie sie mit politischen Gewaltmitteln einfuehren und durchsetzen muessen. Anders geht es halt nicht. Der Konservative ist da in einer weitaus komfortableren Lage, da er die juristischen Gesetze im Einklang mit der Natur und nicht gegen sie errichtet. weiterlesen…»

Das wahre Ziel des Feminismus

Sergej Strojev

Sergej Strojev

von Sergej Strojev
Deutsche Übersetzung: Benutzer Krankenschwester aus dem Forum
(Hier das Russisches Original)

In der modernen westlichen Gesellschaft ist Feminismus Teil der herrschenden staatlichen (genau gesagt, überstaatlichen, grenzüberschreitenden, d.h. globalen) Ideologie.
Als solcher wird er streng und ausnahmslos durch die Schule, Universitäten und Massenmedien aufgezwungen und ist in den Gesetzen fest verankert.
Ein bedeutender Anteil der Finanzressourcen wird in feministische Propaganda, „Gender Studien“, „Frauenwissenschaft“, feministische Literatur usw. investiert. Die Frage, von wem und mit welchen Ziel die feministische Bewegung finanziert wird, ist eher rhetorisch.
Ein Träger solcher Finanzierung in der kapitalistischen Welt kann nur ein kollektiver Träger des Kapitals sein- in dem Fall die transnationale Finanzoligarchie. Einen anderen Träger, der in der heutigen Kapitalgesellschaft solch eine bedeutende Finanzierung, mit Einbeziehen wie Straf- so Bildungsfunktionen des Staates (genau genommen, der regionalen Administration der neuen Weltordnung), kann es einfach nicht geben.
Die Antwort auf die Frage „wer finanziert?“ gibt automatisch die Antwort auf die Frage „mit welchem Ziel?“. Und die wäre: zum Erfüllen der eigenen Klassen- oder wenn man will, kommerziellen Interessen. Es bleibt uns nur noch den Mechanismus dieser Angelegenheit zu verstehen. Und es ist einfach. Gegen wen kann man für die „Rechte der Frauen“ kämpfen und wer hat die Rolle des „Unterdrückers“ und „Diskriminierers“? Natürlich die Männer. weiterlesen…»

Stell dir vor wie es sein muss ein Mann zu sein

Wie ist es wohl ein kleiner Junge zu sein? Ein unschuldiges, liebes Kind … so voller Liebe und Freude. Natürlich wird sich diese Liebe und Freude in Unsicherheit und Selbsthass auflösen, wenn du zur Schule gehst und unterschiedlich behandelt wirst, nur weil du ein Junge bist. Wenn von dir erwartet wird, dass du dich anders benimmst und die Mädchen besser behandelst, während diese die Erlaubnis haben, dich auf jede Art und Weise zu behandeln, wie sie es sich wünschen. Und du musst dies schlicht und einfach ertragen weil du ein Junge bist und sie Mädchen sind.

Stell dir vor ein Junge zu sein, dessen Vater – sein Held – zum Gehen gezwungen wird, weil die Mutter die Scheidung beantragt hat. Du weißt, dass dein Vater jene Person ist, der du am ähnlichsten bist, jene Person, die du nachzuahmen versuchst und später zu werden beabsichtigst … jene Person, welche deine Mutter als ein Arschloch bezeichnet, durch das Telefon anschreit und hinter ihrem Rücken schreckliche Dinge erzählt. weiterlesen…»