Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gleichstellung ist wider die Natur

Ralf, Thursday, 11.05.2006, 18:56 (vor 6590 Tagen) @ Klausz

Als Antwort auf: Gleichstellung ist wider die Natur von Klausz am 11. Mai 2006 08:04:

Hallo Klaus,

Das Problem ist jedoch die Natur. Mann und Frau sind eben nicht gleich und können deswegen auch nicht gleichberechtigt/gleichgestellt werden.
Sowohl die geistigen, wie die körperlichen Fähigkeiten sind völlig verschieden. Ich kann auch keinen Hund mit einer Katze künstlich "gleichstellen" und den Hund dazu verdonnern nun immer Mäuse fangen zu müssen.

bis hierhin könnte ich das problemlos unterschreiben.

Was Deine Ansichten in meinen Augen so spinnig und kontraproduktiv (da muss ich Odin rechtgeben) macht, ist der darauf aufbauende Dogmatismus.

Alles so, wie es 500.000 Jahre wunderbar funktioniert hat.

Schon dieser in verschiedenen Versionen ständig wiederholte Satz nervt. 500.000 Jahre sind sicher interessant für genetische Prägungen etc., kulturell kann man daraus aber gar nichts ableiten.

Zum einen wissen wir über 98&% dieses Zeitraumes viel zu wenig. Auf der sicheren liegt man da eher, wenn man annimmt, dass es in diesem Zeitraum alle möglichen verschiedenen Modelle gegeben hat;

zweitens dürfte mehr als 90% des Zeitraumes der Zusammenhang zwischen Sexualität und Schwangerschaft gar nicht bekannt gewesen sein - damit kann man irgendwelche daraus abgeleiteten "Familienmodelle" komplett in die Tonne treten.

Drittens müssen Dinge, die in einer primitiven Gesellschaft sinnvoll waren, nicht automatisch auch in einer hochtechnisierten Welt sinnvoll sein (dazu haben ja schon einige andere Schreiber was gesagt). Simpel-Beispiel: Noch vor 100 Jahren war Hausfrau sicher ein Fulltime-Job - mit -zig modernen Haushaltsgeräten gilt das heute sicher nicht mehr in jedem Fall.

Alles andere (Gleichstellung etc.) ist wider die Natur und funktioniert nicht!

"Gleichstellung" sicher ja, aber "alles andere" nun auch nicht.

Was Deine so unglaubwürdig und albern macht, ist vor allem der rigorose Dogmatismus, der bersucht, allgemein "männliche" und "weibliche" Eigenschaften auf jeden einzelnen Mann und jede einzelne Frau zu übertragen - was offensichtlicher Blödsinn ist; da kommen dann solche Sachen wie die "untergeordnete Rolle" dabei raus.

Auf Deine sonstigen wilden Theorien zu "Schlampen", "geprägten Jungfrauen" etc. aus dem Gesellschafter-Forum will ich hier mal gar nicht näher eingehen.

Insgesamt hast Du jedenfalls mMn aus sogar tendentiell richtigen Grundideen ein dogmatisches und engstirniges Gesamtkunstwerk aufgebaut, dass ebenso weltfremd wie spinnig und inakzeptabel ist - und damit kontraproduktiv.

Gruß Ralf


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