Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gleichstellung ist wider die Natur

Scipio Africanus, Thursday, 11.05.2006, 20:16 (vor 6583 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Gleichstellung ist wider die Natur von XRay am 11. Mai 2006 14:33:


Den Feminismus zementieren IMHO Leute, die davon ausgehen,
daß es Männer je eine übergeordnete, bzw. Frauen eine untergeordnete Stellung hatten.
Ich denke, daß unsere Geschichte vielmehr von Frauen mitbestimmt wurde,
als manche das wahr haben wollen. Freilich agierten Frauen eher im
Hintergrund, haben gefordert, gemeckert und dgl. und Männer "motiviert"
zu agieren. Das ist heute ja auch irgendwo noch so. Das Ganze hat für die Frau den Vorteil, daß sie die Verantwortung jeweils an die "Macher" delegieren und weiter mecker kann.

Nur sehr oberflächlich betrachtet kann man zum Schluss gelangen, dass die Geschichte fast ausschliesslich von Männern geprägt wurde.
Als ein Beispiel von vielen sei Isabella von Kastillien genannt, welche 1492 mit der Eroberung von Grenada die Reconquista abschloss. Ihre Unterstützung von Christoph Columbus und die Entdeckung Amerikas läutete ein neues Zeitalter ein.

Sie war es auch, welche die Inquisition installierte und Juden und Muslime grausam verfolgte, somit eine Frau, die tiefe Spuren in der Geschichte hinterliess.

Das feministische Geschichtskonstrukt "unterdrücktes Frauchen dient herrschendem Mann" ist eigentlich eine Negation der Bedeutung der Frauen in der Geschichte.

Scipio


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