Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Wie soll denn Eure "Gleichberechtigung" aussehen?

Robin Hood, Friday, 12.05.2006, 12:40 (vor 6499 Tagen) @ Klausz

Als Antwort auf: Wie soll denn Eure "Gleichberechtigung" aussehen? von Klausz am 12. Mai 2006 07:11:

Hallo,
nachdem hier im Forum anscheinend die meisten nicht mehr die alte Odrnung wollen (wahrscheinlich auch, weil sie auf die feministische Propaganda heraingefallen sind?) - meine Frage: Wie stellt Ihr Euch Eure "Gleichberechtigung" (gleiche Rechte und Pflichten) praktisch vor?
Heißt das dann: Er geht vormittags halbtags zum arbieten, Sie kümmert sich um die Kinder, den Haushalt - Nachmittags geht sie halbtags arbeiten, er steht am Wickeltisch, kocht und macht den Haushalt.
Wenn das Auto kaputt ist, geht zuerst er ran und fägt mit der Reparatur an - nach einer Stunde muß sie weitermachen (auch wenn sie keinerlei technisches Verständnis und Interesse dafür mitbringt).
Gleiche Rechte und Pflichten für alle - so wollt ihr es!
Kommt ein Verbrecher ins Haus, dann schlägt erst sie (Damen zuerst!) ihm eins ins in die Fresse, dann (gleiche Rechte und Pflichten!) kommt er und haut nochmals zu. Schließlich wird auch die Beschützerrolle gerecht geteilt!
Steuererklärung: Er fängt an diese auszufüllen, hört haargenau bei der Hälfte auf und sie muß weitermachen, während er sich an den Wickeltisch stellt (gleiche Rechte und Pflichten!)
Behördengänge: Beide gehen hin, er erzählt die Hälfte von dem was man möchte, hört jedoch genau bei der Hälfte auf zu reden und lässt sie weitermachen (auch wenn sie das nicht so genau ausdrücken kann was beide wollen) (gleiche Rechte und Pflichten!)
Computerprobleme: Er fängt an, das Problem logisch einzukreisen und zu lösen, unterbricht jedoch die aRbeit und lässt sie weitermachen - schließlich haben wir alle gleiche Rechte und Pflichten und auch fRauen sollen gneau die Hälfte aller Tätigkeiten machen!
usw. usf.
Merkt Ihr, wie sehr dieses gleiche Rechte und Pflichten am Wesen der Geschlechter vorbeigeht?
Frau und Mann sind eben UNGLEICH und werden es auch die nächsten mindestens 10.000 Jahre weiter sein. Man kann nicht eine Frau hinstellen und sie das Auto reparieren lassen - ebenso ist der Mann am Wickeltisch eher unbeholfen.
Deshalb gab es ja auch 500.000 Jahre die gute alte Ordnung, in der jeder den Platz zugewiesen bekam, der seinen Fähigkeiten am besten entsprach.
Ebenso wie den fRauen heute eingeredet wird, sie wären früher nur unterdrückt gewesen, lassen sich viele hier ebenso vom Feminismus einreden, daß eine vernünftige Rollenverteilung auch für den Mann schlecht wäre.
Ihr legitimiert damit den Feminismus!
Dann der (bsöwillige?) Vrowurf, man wolle Männer nur in die Ernährerrolle zwingen - dieser Vorwruf liegt auf dem gleichen Niveu und hat auch das gleiche Ziel wie die Propaganda der Feministinnen man wolle die Frauen hinter den Herd sperren.
Wer sagt denn, daß eine Aufteilung der Aufgaben wie Mann geht zur Arbeit, sie kümmert sich um alles weitere und stärkt ihm den Rücken so schlecht sein soll?
Unter dieser Rollenverteilung erlebten wir ein Wirtschaftswunder!
Daß das mit den heutigen egoistischen, zickigen nur auf sich selbst bezogenen Emanzen nicht zu machen ist, liegt auf der Hand.
Diese Pflichten des Mannes (die er heute ja auch hat, jedoch ohne zugehörige Rechte) sind ja auch mit umfassenden Rechten verbunden, das wird immer wieder (bsöwillig?) unterschlagen.
Schaut Euch doch mal an, wie die Pflichten einer Frau früher ausgesehen haben - z.B. im Handbuch der guten Ehefrau aus dem Jahr 1955 (link unten).
Ihr habt keine klaren Ziele und ohne klares Ziel mit Wischewischi ("Bitte, bitte ein bischen mehr Freiheit...") hat man noch nie auch nur einen Blumentopf gewonnen!
gruß

Man muss zunächst zwischen formaler und tatsächlicher Benachteiligung unterscheiden. Formal sind Männer heute in vielerlei Hinsicht ins Hintertreffen geraten. Beispiel Quotenwahn, Gesundheitsvorsorge. Diese Dinge gehören auf den Tisch. Selbst wenn NUR die formalen Nachteile wegfielen, wäre schon sehr viel erreicht, denn damit geht natürlich auch eine Bewusstseinsänderung einher. Der Geist der Zeit könnte dadurch nachhaltig verändert werden. Gleichstellung und Gleichberechtigung sind eben keineswegs dasselbe, auch wenn die 68er zu wenige graue Zellen haben um das zu kapieren.
Tatsächlich gibt es eine Art natürliche Rollenverteilung. Die Weiber bekommen die Kinder. Die Aufgabenteilung ist die andere Sache. Wie die Partner das regeln, bleibt aber PRIVATSACHE.
Der Staat hat sich gefaelligst herauszuhalten aus dem Privatleben.
Dass sich das Weibsvolk erlaubt, UNS vorschreiben zu wollen, wie WIR zu ticken haben, damit WIR Gnade vor SEINEN Augen finden: Das ist wirklich das Rhinozeros von den Beinen auf's Horn gestellt.
Andersrum wird ein Schuh draus: Wir tun, wozu wir Lust haben. Wenn sich das mit dem deckt, was Frauen wollen, dann hat ihnen gefaelligst der Dank aus den Mundwinkeln zu tropfen. Und wenn nicht, dann ist das immer noch kein Grund, uns zu kritisieren. Wir sind Maenner, keine Frauen. Und weil wir als solche die Frauen lieben, tun wir schon nichts in der Absicht, ihnen zu schaden. Nur: Maenner bleiben wir deswegen trotzdem. Mit ALLEN RECHTEN! Frauen sind schon mit den Pflichten zur Welt gekommen. Da koennen wir ihnen was abnehmen, wenn wir nett sind. Aber wieviel wir ihnen im Einzelfall abnehmen, das hat gefaelligst uns ueberlassen zu bleiben.

meint
Robin Hood


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