Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Damit unterstützt man den Feminismus!

Paul, Friday, 12.05.2006, 22:26 (vor 6505 Tagen) @ Klausz

Als Antwort auf: Re: Damit unterstützt man den Feminismus! von Klausz am 12. Mai 2006 18:09:

Roboter könnten deine ganz klaren Rollen einnehmen. Einen Menschen engst du aber mit deinen Geschlechterrollen ein. Der Mensch kann sich nicht entfalten.

Nochmals: Ohne Regeln, Richtschnur verfällt eine gesellschaft. Die Menschen brauchen eine gewisse Richtschnur, nach der sie sich entwickeln können.
Das beste Beispiel: Die dekadente, völlig verkommen Jugend heute - speziell die Mädchen.
Das ist das, was Du bei "frei entfalten" erreichst - und Du redest ganz der Frankfurter Schule nach dem Mund, wenn Du sowas vertrittst.
Die alte Ordnung hat 500.000 Jahre funktioniert - die angeblich neue ist bereits nach 40 Jahren am Ende - DAS ist der Unterschied![/b]

Naja, kommt doch drauf an, was man betrachtet. Die letzen 40 Jahre haben z.B. in technologischer Hinsicht Dinge hervorgebracht, die man sich früher nichtmal hätte im Traum ausdenken können. Wir merken das bloss nicht (sofern wir es uns nicht ausdrücklich bewusst machen), weil wir in diesem Strom der Entwicklung mitschwimmen. Man muss sich nur mal klarmachen, dass vieles was wir heute wals selbstverständlich ansehen, wohl noch Anfang des letzten Jahrhunderts als reinste Magie erschienen wären (um Arthur C. Clarke zu zietieren: "Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic."). Drahtlose Kommunikation in Schrift, Wort, Bild und Film von jedem Punkt auf der Welt, Erhitzung von Lebensmitteln durch elektromagnetische Strahlung, künstliche Körperteile, menschenleere und automatisierte Fabriken, kleine tragbare Kästchen mit mehr als genug Speicherkapazität für das gesamte Wissen der Menschheit von vor 100 Jahren...

Ziemlich eindrucksvoll für eine gescheiterte Gesellschaft, findest Du nicht?

Man sollte nicht den Fehler machen, die (temporären) Irrwege und Fehlentwicklungen in einem gesellschaftlichen Teilbereich überzubewerten.

Und das die Jugend verkommen ist, ist nichts neues. Das war schon immer so. :-)

Gruss,
Paul


gesamter Thread:

 

powered by my little forum