Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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So wie es dasteht, bedeutet es aber etwas anderes. (Allgemein)

Flint ⌂ @, Freitag, 19.07.2013, 14:09 (vor 2447 Tagen) @ Chato
bearbeitet von Flint, Freitag, 19.07.2013, 14:47

Du meinst das sicher zynisch und zwar dann "Humanismus" statt Humanismus.

Humanismus

Ich glaube noch an einen wahren Humanismus.


Nein, Flint, das meine ich nicht zynisch und ohne Gänsefüßchen. Ich habe den Begriff ja nicht definiert, und ich könnte es auch gar nicht,

Tja, so wie Du es geschrieben hast (ohne Gänsefüßchen) verwendest Du ihn aber nicht. Du verwendest ihn im genauen Gegenteil. Du verwendest ihn zynisch. Also mit Gänsefüßchen.

Die Definition (Begriffsbestimmung) steht in den Wörterbüchern. Dafür gibt es sie ja. Damit sich nicht jeder eine eigene Definition zurechtzuzimmern braucht. ;-)
Wer daraus dann etwas anderes macht, den Begriff verkehrt verwendet, die Bedeutung ins Gegenteil verkehrt, der macht etwas anderes. Der verwendet nicht das Wort bestimmungsgemäß, also so wie es gedacht war und entsprechend seiner Bedeutung. Da kommen dann die seltsamsten Blüten bei heraus, auch geisteskranke.

Der Mensch ist im Grunde gut. Das Böse an ihm ist lediglich krank. Der normale Durchschnittsmensch ist die meiste Zeit über gut (wenn er auch oft einen Blödsinn macht, so ist seine Grundabsicht doch meistens gut!). Ab und zu spinnt er, rastet aus oder ist böse. In der kurzen Zeit wo er z.B. in Rage war, war er mehr oder weniger geisteskrank, vielleicht psychotisch. Davon erholt er sich aber nach kurzer Zeit immer wieder.

Ganz anders der chronisch geisteskranke (im Sinne von chronisch bösartig). der ist zwar auch im Grunde gut, dieses im Grunde ist aber so weit weg, daß wir hier nicht darüber zu sprechen brauchen. Auf alle Fälle ist der chronisch böse. Einer der chronisch böse ist, ist natürlich auch dumm. Ich meine damit nicht unintelligent. Es kann sehr intelligent aber trotzdem strunzdumm sein was die Menschlichkeit angeht. Das alles ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt.

Wesentlich ist hier, daß der Mensch im Grunde gut ist und Böses und Fehler nur aus seinen psychischen "Krankheiten" (Zwänge, Verdrängungen, Ängste usw) entspringen. Da unterscheiden sich unsere Positionen und ich glaube auch nicht, daß wir uns da treffen werden, da in der christlichen Lehre der Mensch im Grund als böse betrachtet wird. Ich sehe das anders.

Deshalb kann es keinen „wahren Humanismus“ geben. Warum? Weil irgend ein Heinrich Himmler Dir an der nächsten Straßenecke beweisen könnte, daß Du kein „wahrer Humanist“ bist. Wie? Indem er Dich dafür umlegt.

Die Welt besteht nicht nur aus guten Dummen und bösen Dummen. Nicht jeder Gute läßt sich von einem Bösen umlegen. Man kann als Guter auch den Bösen umlegen. Wenn es nicht anders ging und in Notwehr geschah ist das ethisch (im Sinne von vernünftig). Man darf bloß nicht hassen dabei. Hass ist eine Falle. Wenn ich also um eine Ecke käme und da käme irgendein Heinrich Himmler der mich umlegen wollte, würde ich versuchen, ihn zuerst umzulegen (bevor er mich umlegen würde). Ich würde aber nicht hassen dabei.

Für diese holländischen Humanisten z.B. mit ihrem massenhaften „Gnadentod“, ist ihr grausiges Tun ein subjektiv aufrichtiger Ausdruck ihrer humanistischen Weltanschauung. Die meinen es so und sie halten es für gut. Aber daß sie es so meinen, macht es natürlich keineswegs zu etwas Gutem, sondern zu etwas desto Schlimmerem. Auch Karl Marx war ein Humanist. Und Heinrich Himmler natürlich auch. Alle Menschen meinen es grundsätzlich gut. Sonst würden sie es ja schließlich nicht tun.

Das kann man so nicht verallgemeinern.
Es gibt unter ihnen sicher welche, die wissen, daß es böse ist und es mit vollem wissen tun (das sind die Psychoten). Dann gibt es noch diejenigen, die tatsächlich glauben, daß es gut sei. Das sind die guten Dummen. Die verfolgen den Humanismus auf fehlerhafte Weise. So etwas kann aus Mißverständnissen und falschen oder fehlenden Informationen entstehen. Es gibt keine Garantie auf richtig und gesund auf dieser Welt. Die Freiheit muß jederzeit erkämpft und verteidigt werden. Wie heißt es doch? Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit.
Dann gibt es aber auch noch die Guten die nicht dumm sind und dagegen sind. Die verfolgen den wahren Humanismus intelligent und so wie er gedacht ist. Alles Gute und wertvolle, was wir haben, kommt von ihnen. Das sind die 80% die aufbauen während die 20% Gestörten (unter ihnen 2% chronisch gestört) alles einreißen, pervertieren usw.

Was ich bestreite, ist, daß der Mensch aus sich heraus gut sei. Dazu gehört viel mehr und ganz anderes, als ausgerechnet Humanismus. Das lehrt die gesamte Geschichte des Menschen.

Das sehe ich, wie gesagt, anders. Der Mensch ist im Grunde gut schon lange bevor es irgendeinen Humanismus gab. Das liegt in seiner geistigen Grundnatur. Und die ist eben ewig und gut! Alle Abweichungen davon sind persönliche "Krankheiten" des Geistes (oder auch kollektive "Krankheiten").
Was uns die gesamte Geschichte der Menschheit lehrt, ist meiner Auffassung nach nicht, daß der Mensch böse sei, -das ist zu kurz gesprungen. Ich kann verstehen, daß man das so sehen kann, es funktioniert aber nicht. Nur wenn man den Menschen als (vorübergehend) gestört (statt von Grund auf böse) betrachtet, kann man ihm helfen besser in seinen Handlungen und fähiger und selbstbestimmter zu werden. Ich halte nichts davon, den Menschen als böse zu brandmarken und ihn dann unter Drohungen zum besseren Menschen zwingen zu wollen oder ihm mittels dogmatischen Drohungen zu unterjochen und ihn klein zu halten. Wer dies tut, dem sind Sklaven lieber als freie Menschen die verantwortungsvoll und ethisch handeln.
Die gesamte Geschichte des Menschen lehrt, daß der Mensch im Grunde gut ist (er versucht immer und ewig aufzubauen, Dinge zu verbessern, anderen zu helfen usw), er aber -wenn er Psychoten und ihren bösartigen und kranken Ideologien aufgesessen ist- vorübergehend in einen kollektiven Wahn verfallen kann. Sie lehrt, daß es in der Mehrheit gute Menschen gibt, die aber unter individuellen geistigen Störungen und "Krankheiten" leiden. Und sie lehrt, das es wirklich Böse (also psychisch chronisch kranke) unter den Menschen gibt, die nicht zu heilen sind da sie jede Hilfe ablehnen und sich (oft) sogar als die einzig Guten sehen. Das sind die, die es immer wieder verstehen 20% gutgläubige Dumme um sich zu scharen, um dann das alles abzureißen und zu zerstören, was 80% (also die guten und die meiste Zeit Nichtdummen) aufgebaut haben.

Ideologische Worte darf man nie beim Wort nehmen, denn sie laufen immer mit einem Sprengstoffgürtel um den Bauch durch die Gegend. Dafür sind sie ja geschaffen worden.

Man darf sie nicht naiv benutzen, das stimmt. Es gibt ideologische Worte wie Gleichberechtigung die kann man meines Wissens auf keine wie auch immer geartete Art richtig und vernünftig benutzen, es sei denn man benutzt den Begriff um zu sagen, daß man davon Abstand nimmt.
Aber andere Begriffe (es können fast alle Begriffe auf zynische Weise ideologisch entgegengesetzt verwendet werden) verwende ich weiterhin in ihrer ursprünglichen, gesunden Bedeutung.

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Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
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