Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Strafanzeige gegen Dissens e.V.

susu, Saturday, 20.01.2007, 17:50 (vor 6363 Tagen) @ Rainer

Huhu

Frag mal einen Pathologen ob er lieber ne Frau oder nen Mann aufschneidet.
Das nächste Krankenhaus ist deine Quelle. Keine Angst, man kann mit denen
reden wie mit normalen Menschen.

Ich kenne einige Pathologen. Ich arbeite in einem Altenheim und da trifft man auf Pathologen, wenn eine Grippewelle zu einer Ablebensverclusterung führt. Und ich studiere Paläontologie, da hat man mit den Pathologen das Interesse an taphonomischen Prozessen gemein (also Fragen der Verwesung und wodurch sie verzögert wird) und trifft deshalb bei entprechenden Seminaren auf Patholgen.

Die Pharmaindustrie ist nicht nur für Menschen zuständig. Mein Bruder hat
auf jeden Fall auch eine Menge zu Proben und Messergebnissen bei Pferden
und anderen Viechern berichtet.

Pferde sind auch Säugetiere. Ich halte die Bestrebungen in der Pahrmakologie eine geschlechtssegregierte Herangehensweise einzuführen für wenig sinnvoll. Wenn z.B. Hormone mit einer Arznei interagieren, dann ist es sinnvoll diesen Zusammenhang zu untersuchen, aber gerade die einfache Zweiteilung einer Testgruppe in Männer und Frauen kann so einen Effekt verschleiern. Außerdem besteht das Risiko bei nicht durchschnittlichen Hormonwerten eine suboptimale Arznei verschrieben zu bekommen. Dazu kommt das andere relevante Faktoren bei Medikamententests weiterhin unberücksichtigt bleiben. So stellen sich überdurchschnittlich viele schlecht bezahlte und hauptsächlich körperlich arbeitende Männer für Tests zu Verfügung, was auch deren Hormonwerte beeinflußt und dementsprechend seinen Niderschlag in den Ergebnissen findet.


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