Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht? (Projekte)

Flint ⌂ @, Dienstag, 23.07.2013, 03:05 (vor 3014 Tagen) @ Nihilator

Wir haben zur Zeit über 7 Milliarden Menschen auf der Erde: http://www.umrechnung.org/weltbevoelkerung-aktuelle-momentane/weltbevoelkerungs-zaehler.htm
Ich schätze, das 99,9 % von all diesen Menschen im geschlechtsreifen Alter generelle Probleme mit dem anderen Geschlecht haben. Das liegt in der Natur der Sache!


Eine überraschende, aber letztlich kaum zu widerlegende Aussage. :-)
Lediglich die Zahl ist wahrscheinlich bei weitem zu hoch gegriffen.

Falls knn also generell Probleme mit Frauen haben sollte, wäre das völlig normal. Im Gegentel: Falls knn keine generellen Probleme mit Frauen hätte, wäre das ein Grund, da mal genauer hinzuschauen. Ich habe mir versucht vorzustellen, wie wohl ein Mann sein müßte, um keine generellen Probleme mit Frauen zu haben. Es ist mir nichts Brauchbares eingefallen.


Echt nicht? Also mir fällt da spontan gleich mehreres ein:
a) er ist verliebt.

Dann hat er vielleicht für die Zeit des Verliebtseins kein Problem mit Frauen. Aber was ist, wenn sein Verliebtsein nicht auf Gegenliebe stößt? Wie lange geht das gut? Und selbst wenn, wie lange geht das für gewöhnlich gut? Das Problem ist dann, daß sich das Verliebtsein nicht unbegrenzt weiter fortführen läßt. Außerdem kann verliebt sein zu heftigen Problemen führen die er vorher nicht hatte. Kommt darauf an, wie er sein verliebt sein äußert. Wenn er nur verliebt ist, dann handelt es sich ja sicher um eine spezielle Frau. Das heißt dann aber nicht, daß er generell zum anderen Geschlecht keine generellen Probleme (mehr) hätte. Er hätte also maximal nur vorübergehend keine Probleme mit Frauen. Generell jedoch immer noch (sie schlummern nur und werden schon wieder zum Vorschein kommen).

b) sie ist verliebt in ihn (und darum vorübergehend erträglich).

Du schreibst es ja selbst: vorübergehend. Was ist, wenn diese Zeit vorbei ist?

c) beide sind strenggläubige Moslems und leben auch so (allein deren hohe Zahl läßt Deine 99,9% sehr fragwürdig erscheinen!)

Dann hätten sie sich zwangsarrangiert. Das würde ich aber nicht als keine generellen Probleme mit dem anderen Geschlecht bezeichnen. Es wären vielleicht keine aktiven Probleme zu dem einen Geschlechtspartner, aber wehe das geht schief. Wie sieht es dann wieder generell zum anderen Geschlecht aus. Ich würde vorschlagen, mal einige Moslems zu fragen ob sie generell keine Probleme mit dem anderen Geschlecht haben. Wenn der Mann das Weib züchtigt kann er damit oberflächlich vielleicht diverse Probleme "lösen" aber es wäre in den meisten Fällen nicht wirklich eine Lösung. Unterdrückung ist nur scheinbbar eine Lösung. Für den, der unterdrückt wird, ist es sicher auch keine zufriedenstellende Lösung. Es gäbe also zumindest das Problem der Nichtübereinstimmung.
Wenn sie streng religiös leben, haben sie sicher weniger Probleme als Leute die unmoralisch sind. Aber generell und auf die Dauer gesehen glaube ich nicht, daß auch nur einer darunter ist, der generell keine Probleme mit dem anderen Geschlecht hat.
Die Zahl 99,9 % bezieht sich auf alle geschlechtsreifen Menschen, religiöse und nichtreligiöse. Ich weiß nicht, wie hoch die Zahl tatsächlich ist. Es ist eine Schätzung von mir.

d) beide sind strenggläubige Christen und leben auch so (die Zahl dürfte vergleichsweise gering sein)

Wie unter c)

Unter e) bis y) kommen die anderen Religionen, jeweils natürlich in ihrer strenggläubigen Form. ;-)

Wie unter c)

Zusammenfassend finde ich die Aussage ganz brauchbar: um keine generellen Probleme mit dem anderen Geschlecht zu haben, muß man entweder verliebt sein, eine verliebte Partnerin haben oder strenggläubig religiös sein. Wenn man die Verliebtheit beiseite läßt, scheint lediglich die Gottlosigkeit das Problem zu sein.

Haha, dann frag mal einen Verliebten, religiös oder gottlos, ob der kein Problem mit dem anderen Geschlecht hat. Vielleicht für ein paar Stunden, vielleicht Tage, vielleicht sogar Wochen und Monate. Aber Jahre und Jahrzehnte? Und dann heißt das ja auch nicht, daß er generell mit dem anderen Geschlecht keine Probleme mehr hat.
Die von dir beschriebenen Situationen sind alle zeitlich begrenzt. Sobald die Zeit abgelaufen ist, was ist dann? Dann steht die Person wieder vor problematischen Situationen mit dem anderen Geschlecht. Keine Beziehung hält ewig.

Oder nehmen wir den Fall eines Millionärs, der "nie Probleme" mit demn anderen Geschlecht hat, weil er die Weiber kauft. Ich denke er hat trotzdem ein Problem damit, sonst bräuchte er sie ja nicht zu kaufen.

Sogar wenn eine Person das ständig so löst wie von Ekki favorisiert, hat er generell Probleme mit dem anderen Geschlecht.

Selbst ein religiöser Einsiedler hat vermutlich generell Probleme mit dem anderen Geschlecht. Möglicherweise war das einer der Gründe, zusammen mit anderen Gründen, die zur Einsiedelei geführt haben.

Fehlt noch der Punkt z): nicht übersatt zu fressen zu haben, auf seine nächsten Mitmenschen existentiell angewiesen zu sein. Das hilft, denke ich, auch gegen Dekadenz.

Ja, der Punkt ist nicht schlecht. Gemeinsam einen größeren Feind bekämpfen zu müssen schweißt zusammren und hilft, viele Probleme erst gar nicht hochkommen zu lassen oder sie zu überwinden. Aber was ist, wenn sich die Zeiten ändern? Kann man sagen, daß Menschen generell keine Probleme mit dem anderen Geschlecht haben, bloß weil sie keine Zeit haben aufeinander loszugehen weil sie mit der Bekämpfung widriger Umstände beschäftigt sind?

Ich denke, letztendlich muß es gar nicht sein, daß jemand generell keine Probleme mit dem anderen Geschlecht hat. Das ist nämlich vollkommen normal. Er muß bloß wissen, wie er damit umgehen kann, er muß Lösungen finden die tragbar für beide sind. Oder es muß möglich sein, trotz dieser natürlich vorkommenden Probleme miteinander klarzukommen, sich gegenseitig zu helfen usw. So kann eine Beziehung trotz diverser (auch großer) Probleme ein Leben lang funktionieren.

Es ging ja bloß darum, daß die Krankenschwester knn fragte ob er generell Probleme mit Frauen hätte. Ich vermute, die hat er (wie 99,9% der Menschheit im geschlechtsreifen Alter) und ich vermute, auch die Krankenschwester wird generelle Probleme mit dem anderen Geschlecht haben. Und Du wahrscheinlich auch. Auch wenn ihr sie im Moment (und vielleicht für den Rest dieses Lebens) ganz passabel gelöst oder im Griff habt.

Die von Natur aus vorprogramierten Probleme mit dem anderen Geschlecht sehe ich in der Tatsache, den Körper des anderen zu brauchen um sich fortpflanzen zu können. Außerdem sind beide so verschieden und komplementär, daß da auch immer eine gewisse Problematik liegt oder dies Probleme ergibt. Probleme sind im Prinzip nichts Schlimmes wenn man weiß wie man sie lösen kann oder wie man damit umgeht. Das Leben stellt Probleme um sie zu lösen.

Ich hoffe doch, daß Du ganz anders bist als diese ... ;-)


Na, aber sicher! ;-)


AMIGA und Grüßla,
nihi

Was meinst Du mit AMIGA? Amiga heißt doch Freundin?!

Flint

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